Gatherland zu »Wolf Road«

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Sehr passendes Titelbild der Facebook-Verstanstaltung für morgen ❤

In der Buchhandlung »Otherland« in der Bergmannstr. 25 in Berlin findet morgen Abend das monatliche Gatherland statt (wie immer am dritten Donnerstag im Monat), bei dem es dieses Mal um »Wolf Road« gehen wird – und ich bin auch da. 🙂

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Wenn ihr also Lust habt, euch über das Buch zu unterhalten, mich nach meiner Arbeit auszufragen oder einfach mit netten Leuten zu plaudern, dann kommt vorbei! Ich würde mich freuen.

»Harry Potter and the translator’s nightmare«

Wenn ihr mal knapp sechs Minuten Zeit habt, schaut euch doch mal dieses (englischsprachige) Video über die unterschiedlichen Übersetzungen der »Harry Potter«-Bücher in verschiedenen Ländern an – ich finde es sehr interessant, auch vom Standpunkt als Übersetzer aus. So steht man ja häufig vor dem Problem, oft in sehr kurzer Zeit und meist ohne Kontakt zum Autor und ohne die Hintergründe der Namensgebung zu kennen passende Begriffe zu finden. Und wenn man Pech hat, kommt dann in einem der späteren Bände raus, dass etwas ganz anderes gemeint ist, und man steht da mit seiner vielleicht suboptimalen Lösung …

Ich habe »Harry Potter« übrigens nie auf Deutsch gelesen und kenne die meisten deutschen Begriffe nur aus den Filmen, richtige Böcke sind mir dabei aber nicht aufgefallen (soweit ich mich erinnern kann).

 

Verschreiber des Tages

Wenn man arg urlaubsreif und außerdem noch übermüdet ist, kann es schon mal passieren, dass man manche Verschreiber erst beim x-ten Lesen überhaupt bemerkt …

Er hatte bei der Arbeit einen Schlafanfall bekommen …

Tja, diesen Schlafanfall könnte ich auch ganz gut gebrauchen, nur leider ist der eigentlich gemeinte Schlaganfall dann doch eine ernstere Sache. Gut, dass es nur um eine Romanfigur geht …

Schlafanfälle bekommen hier momentan nur meine Katzen (dementsprechend habe ich das Beitragsbild auch ausgewählt), ich muss noch bis nächste Woche warten – dann ist Urlaub 😉

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Erschienen: »Karl der Wikinger: Das Schwert Eingars«

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Es ist schon einige Zeit her, dass ich mich mal an einer Graphic Novel austoben durfte, und nun hat mir der Panini-Verlag das Frühwerk des Großmeisters Don Lawrence anvertraut. Hier die offiziellen Verlagsinfos:

Erstveröffentlichung: 26.06.2017
Format: HC
Seiten: 96
Autoren: Henry Bulmer, Michael Moorcrock
Zeichner: Don Lawrence
Ein Kleinod der Comicgeschichte: Das Frühwerk von Trigan- und Storm- Zeichner Don Lawrence. In der Tradition von Prinz Eisenherz entspannt sich ein bildgewaltiges Wikinger-Abenteuer – erstmals auf Deutsch erhältlich!

Das Frühwerk des STORM-Zeichners Don Lawrence schildert die Abenteuer eines außergewöhnlichen Helden, der als angelsächsicher Säugling von Nordmännern geraubt wurde und als Adoptivsohn des Wikingerfürsten Eingar zu einer wahren Legende der kriegerischen Seefahrer aus dem eisigen Norden heranwachsen sollte …

Deutsche Erstveröffentlichung!

Von Comiczeichner- Legende Don Lawrence!

Ich kann euch schon mal verraten, dass es noch mehr Bände geben wird und ich noch einige Geschichten übersetzen darf …

Weitere Infos zu diesem Band findet ihr bei Panini, Buch7 und Amazon.

 

 

 

 

Verschreiber des Tages

Wenn man einen Sci-Fi-Roman übersetzt, schreibt man ja so allerhand lustige Worte und Wortneuschöpfungen, aber einen klassischen Verschreiber leiste ich mir momentan immer wieder:

»Das Testgebiet wurde anvisiert, aber wir können die Zielerfassung erst aktivieren, wenn Schuldgenerator Gamma bereit ist.«

Ähm, ich muss meinen Schuldgenerator auch erst mal neu justieren … *hüstel*

Das ergibt doch gleich ganz neue Möglichkeiten, wenn man diverse Schuldgeneratoren hat, die man individuell einstellen kann, findet ihr nicht? 😀

Aktualisiertes amtliches Regelwerk der deutschen Rechtschreibung

Die herrliche Ankündigung von hr-info 😀

Gestern wurde also die aktualisierte Fassung des „Amtlichen Regelwerks der deutschen Rechtschreibung“ veröffentlicht. Das ist für uns „Sprachnerds“, wie ich schon so schön auf Facebook schrieb, ja immer sehr spannend, weil es doch immer wieder einige Änderungen gibt, über die man sich freut oder ärgert.

Wichtigster Punkt: Es gibt jetzt ein großes „ẞ“! Im Gespräch war es ja schon lange, diesen Buchstaben endlich einzuführen, und gerade Menschen mit einem ẞ im Nachnamen werden sich freuen, dass sie nun auch in Großbuchstaben korrekt geschrieben werden können (und aus einer Frau Spieß keine FRAU SPIESS wird). Laut Wikipedia ist das große Eszett bereits seit 1925 im Gespräch, und es hat natürlich längst einen eigenen Eintrag.

Da es den Buchstaben noch nicht auf der Tastatur gibt, muss man sich anderweitig behelfen. Am PC geht das über die Tastenkombination [Shift] + [Alt Gr] +[ß] oder [Alt Gr] + [H], beim Mac muss man sich selbst ein Tastenkürzel für das ẞ erstellen, unter Linux drückt man Feststelltaste] + [ß] oder [Shift]+[AltGr]+[S]. (Alles ohne Gewähr, vermutlich auch nicht bei allen Schriftarten möglich.)

Aber das ist noch nicht alles, was sich geändert hat.

Auch die Regel bezüglich der Groß- und Kleinschreibung bei einer festen Verbindung aus Adjektiv und Substantiv wurde angepasst. So kann man nun „mittlere Reife“ oder „Mittlere Reife“ bzw. „goldene Hochzeit“ oder „Goldene Hochzeit“ schreiben (aufgrund des schwankenden Wortgebrauchs), während es weiterhin „freie Mitarbeiter“ (wörtliche bzw. bildhafter Gebrauch) oder „Heiliger Vater“ (besondere Anredeform) heißt.

Auf korrekturen.de wird diese Regel noch einmal sehr übersichtlich und verständlich zusammengefasst.

Überdies wurde das Wortverzeichnis angepasst, wobei einige Fremdwortschreibungen, die ich ohnehin nie verwenden konnte, weil sich mir dabei die Fußnägel hochgerollt haben, unter den Tisch gefallen sind, beispielsweise:

„Anschovis“, „Frotté“, „Komplice“, „Majonäse“, „Wandalismus“ oder „Ketschup“.

Die Pressemitteilung zu dieser aktualisierten Fassung findet ihr hier, das amtliche Regelwerk und das Wörterverzeichnis könnt ihr unter diesem Link herunterladen.

Bleibt nur noch hinzuzufügen, dass es natürlich auch bald einen neuen Duden geben wird, den ihr hier beim Dudenverlag schon mal vorbestellen könnt, damit ihr ihn gleich bei Erscheinen im Herbst in den Händen haltet. Jetzt würde mich noch interessieren, ob es eine aktualisierte Software zur Rechtschreibprüfung für Word oder Papyrus geben wird, aber da hoffe ich jetzt einfach mal drauf …

Was einen aufbaut …

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Ich stecke noch immer bis über beide Ohren in Arbeit (immerhin ist ein Ende in Sicht – und damit auch der Urlaub 🙂 – aber ein paar Wochen muss ich noch durchhalten), und wenn mich mal wieder die Kreativität oder die Motivation im Stich lassen (für Letzteres besitze ich ja sogar das passende T-Shirt, siehe Foto), dann hilft es, sich anzuschauen, was man in letzter Zeit so für Feedback bekommen hat.

Neben der Mail einer Lektorin, die meine Übersetzung toll fand, kam auch noch folgender Kommentar zu einem anderen Projekt von Verlagsseite:

Vielen Dank für Ihre wunderbare Übertragung dieses spannenden Thrillers!

Na, das baut einen doch gleich wieder auf, oder? 🙂

Eine Kollegin druckt sich solche positiven Mails für die Tage, an denen die Selbstzweifel immer größer werden, aus und hat sie in Griffweite neben dem Schreibtisch liegen. Was macht ihr, um euch zu motivieren?

Deadlinestress

Uff, momentan komme ich gerade mal dazu, kurze Vorschauen auf dem Blog zu posten, da sich auf dem Schreibtisch die Arbeit stapelt. Neben aktuellen Übersetzungen flattert immer mal wieder eine Fahne auf den Tisch, die korrigiert werden möchte, ich halte Rücksprache mit einer Lektorin oder einem Lektor oder darf mich am Titel-Brainstorming beteiligen.

Aber der Zettel mit den Blogthemen wird länger, ich möchte zu mehreren Übersetzungs- und Lektoratsprojekten noch was schreiben und euch ein paar tolle neue Bücher ankündigen – aber vorerst warten die Deadlines …

Demnächst passiert hier wieder mehr, versprochen! 🙂

Deadline

Quelle leider unbekannt, wurde mir in die Timeline gespült

 

Softwaretipp: »Duden: Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle«

Momentan gibt es die Duden-Software »Das Wörterbuch der sprachlichen Zweifelsfälle« für einen schlanken Euro zum Download, und da ich es sehr praktisch finde, auch mal offline arbeiten zu können, habe ich mir das Programm gleich gekauft.

Ihr findet es hier.

So sieht das Ganze dann auf dem Bildschirm aus:

duden-angebot

UPDATE 30.05. 19 Uhr: Die Aktion ist anscheinend bereits beendet. 😦

UPDATE 4.7.2017: Offenbar gibt es den Download gerade wieder für 1 Euro – also zugreifen! 🙂

UPDATE 5.7.2017: Und schon wieder vorbei …

Verschreiber des Tages

Da ich nicht allein lachen möchte, gibt es heute einen neuen Verschreiber, bei dem ich zuerst ein ganz großartiges Kopfkino hatte:

Sie trug eine Yodahose …

Mal abgesehen davon, dass amerikanische Mittzwanzigerinnen anscheinend ständig Yogahosen tragen und mir nicht einfällt, wie man die sonst übersetzen soll (Jogginghosen sind’s ja nicht), stellte ich mir eine Yodahose schon sehr witzig vor, bis mir klar wurde, dass er eigentlich immer nur eine braune oder beigefarbene weite Hose trägt … 😉

Vielleicht sollte ich mir als Erinnerung doch mal den Lego-Yoda-Schlüsselanhänger holen (momentan baumelt ein sehr verblasster R2-D2 an meinem Schlüsselbund).

yoda