Rezension: »Zero« von Marc Elsberg

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Nachdem ich von »Blackout« überaus begeistert war (nachzulesen hier), hatte »Zero« anfangs einen etwas schweren Stand, da ich irgendwie nicht richtig in die Geschichte reinkam – doch ich muss im Nachhinein eingestehen, dass es an mir und nicht am Buch lag …

Das Thema ist brandaktuell: Zero ist eine Aktivistengruppe (vergleichbar mit Anonymus, aber nicht identisch!), die sich mit mehreren YouTube-Videos gegen Datenkraken ausspricht und deren Zerschlagung fordert. Als sie den amerikanischen Präsidenten mit Drohnen „angreifen“ und filmen, wird die ganze Welt auf die aufmerksam, und die Journalistin Cynthia Bonsant fängt für eine Artikelreihe an zu recherchieren. Zu diesem Zweck überlässt ihr der Redakteur eine Datenbrille, deren erstaunliche Funktionen Cynthias Tochter Vi derart begeistert, dass sie sich die Brille ausleiht und mit ihren Freunden testet – doch dabei kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall.

Was genau passiert und wie das alles mit der Internetplattform Freeme zusammenhängt, die ihren Nutzern ein besseres Leben ermöglichen will und dafür belohnt, dass diese ihre Daten zur Verfügung stellen, müsst ihr schon selbst lesen …

Hier die Verlagsinfos:

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen

London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

Autorenwebsite Marc Elsberg www.marcelsberg.com

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Der Autor auf twitter.com

Am 23. April stellten sich Marc Elsberg und Sascha Lobo ihren Fragen zu den Chancen und Gefahren der digitalen Welt. Zum Online Live-Talk

Portrait des Autors im ZDF-Morgenmagazin Zum Video

buch der wissenschaft hat „Zero“ von Marc Elsberg in der Kategorie „Unterhaltung“ als Wissensbuch des Jahres 2014 ausgezeichnet Zu den Wissensbüchern des Jahres 2014

Gespräch mit Marc Elsberg zum Thema Hackerangriffe in der Sendung „Kulturzeit“ im 3sat Zur Liveschaltung

„Wanna Cry“ Virus und die Folgen – Kultur / aspekte Zum Beitrag

Am Bayern 2-Thementag rund um Verschwörungstheorien plauderte Marc Elsberg in ‚Eins zu Eins. Der Talk‘ mit Moderator Achim Bogdahn Zur Sendung


Originaltitel: ZERO. Sie wissen, was du tust
Originalverlag: Blanvalet Verlag, München 2014

Taschenbuch, Klappenbroschur, 496 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0093-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 17.10.2016

In jedem Fall habt ihr 480 Seiten spannende Unterhaltung, die mich zum Nachdenken gebracht hat über all die Geräte, mit denen wir heute tagtäglich umgehen und denen wir unsere Daten anvertrauen …

Weitere Infos erhaltet ihr bei Blanvalet, Buch7, Amazon sowie unter http://www.zero-das-buch.de/zero.php – auf der Webseite zum Buch erwarten euch außerdem interessante Hintergrundinformationen sowie exklusives Bonusmaterial.

Außerdem könnt ihr hier noch in eine Leseprobe reinschnuppern oder euch den Buchtrailer ansehen:

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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Rezension & Buchtipp: »Giants – Sie sind erwacht« von Sylvain Neuvel

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»Giants – Sie sind erwacht« von Sylvain Neuvel ist der Auftakt einer Science-Fiction-Serie, der vielversprechender nicht sein könnte. Das Buch hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen – ich habe den Roman in zwei Tagen regelrecht verschlungen. 🙂

Die Geschichte beginnt damit, dass die kleine Rose mit elf auf eine riesige Metallhand fällt, die von sechzehn mit seltsamen Schriftzeichen bedeckten Tafeln umgeben ist. Nachdem sie mehrere Stunden lang bewusstlos dort gelegen hat, wird sie gerettet, vergisst die Sache schließlich wieder, geht ganz normal zur Schule, aufs College und macht ihren Doktor in Physik. Siebzehn Jahre später schließt sich jedoch der Kreis und ihr wird die Leitung eines Forschungsteams übertragen, das die Tafeln und die Hand untersucht und zu einer unglaublichen Erkenntnis kommt: Die Hand ist nicht nur über sechstausend Jahre alt, sie gehört außerdem zu einem gigantischen Roboter, dessen Einzelteile auf der ganzen Welt vergraben wurden! Aber warum und von wem – und was genau kann dieser Roboter?

Viel mehr möchte ich von der spannenden Geschichte eigentlich auch gar nicht verraten, denn das, was da nach und nach ans Licht kommt, ist definitiv keine Sci-Fi-Standardkost …

Was dieses Buch neben der Story zu etwas ganz Besonderem macht, ist der Sprachstil: Es ist fast ausschließlich in Form von Interviews oder Tagebucheinträgen geschrieben. Das ist anfangs noch etwas ungewohnt, aber schon nach wenigen Seiten ist es mir nicht mehr groß aufgefallen – und im Nachhinein muss ich sagen, dass dieses Stilmittel perfekt zu der Story passt.

Für mich ist das Buch mein bisheriges Leseerlebnis des Jahres (auch wenn es schon 2016 erschienen ist), und ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen!

Wenn ihr mal reinschnuppern möchtet, schaut doch mal in die Leseprobe.

Verlagsinfos:

Schlafende Giganten

Als die kleine Rose eines Abends beim Spielen in einer Höhle eine gewaltige Metallhand entdeckt, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr ganzes Leben verändern wird. Siebzehn Jahre später will sie, inzwischen eine herausragende Physikerin, das noch immer ungelöste Rätsel aufklären. Gemeinsam mit einem Expertenteam aus Wissenschaftlern und Militärs findet Rose heraus, dass die Hand zu einem riesigen Roboter gehört, dessen Körperteile über den ganzen Globus verteilt sind. Doch wer hat den Roboter gebaut? Wann wurde er in der Erde vergraben? Und was bedeuten die seltsamen Zeichen auf dem Metall?

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler
Originaltitel: Sleeping Giants
Originalverlag: Del Rey

Paperback, Broschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31690-4

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.08.2016

Weitere Informationen zum Buch bei Heyne, Buch7 oder Amazon.

Die Fortsetzung »Giants – Zorn der Götter« ist übrigens am 9. Mai 2017 erschienen und wird dann auch demnächst hier besprochen.

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Urlaubslektüre 🙂

Herzlichen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Buchtipp: »Spion & Spion«

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Kennt ihr die Comicreihe »Spion & Spion« von Antonio Prohias? Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich während der Schulzeit in den Pausen oft das MAD-Magazin und die Storys um diese beiden sich bekriegenden Agenten gelesen habe, daher freue ich mich umso mehr, dass jetzt bei Panini eine Gesamtausgabe erschienen ist.

Die sich fortwährend bekriegenden Kultfiguren Spion & Spion von Antonio Prohias sind Meister der Hinterlist, Intrige und Boshaftigkeit – rabenschwarze Satire in schwarz-weißer Agentengestalt. Im legendären MAD-Magazin haben sich die bombenlegenden Erzfeinde unzählige Male bespitzelt, gepiesackt und um die Ecke gebracht – und das seit den 1960er Jahren als „Kinder“ des Kalten Krieges. Bis heute liefern sich die mal schussligen, mal diabolisch-genialen Topagenten einen gnadenlosen Wettkampf, wer den Gegner am spektakulärsten das Zeitliche segnen lässt. Doch das Spionage-Geschäft ist längst nicht mehr einfach nur schwarz und weiß: 150(!) „Spion & Spion“-Scharmützel aus Prohias‘ Feder erstrahlen erstmals in Farbe!

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Dieser dicke Wälzer ist eine wahre Pracht und lohnt sich meiner Meinung nach nicht nur für Fans der Reihe, sondern auch für solche, die es noch werden wollen. Seitdem der Band auf unserem Couchtisch liegt, kommt es häufiger vor, dass Besucher „mal eben“ darin blättern und gar nicht mehr aufhören können …

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Das Hardcover ist mit seinen über zwei Kilo in jeder Hinsicht ein Schwergewicht, und ich freue mich immer wieder, altbekannte und auch neue Geschichten darin zu entdecken, mir anzuschauen, mit welch perfiden Methoden sich die beiden Spione ein ums andere Mal um die Ecke bringen wollen, und zu sehen, wie sich die Methoden im Laufe der Zeit weiterentwickeln.

Weitere Informationen zu dieser 356 Seiten starken Ausgabe findet ihr bei Panini Comics, Buch 7 und Amazon.

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Herzlichen Dank an Panini Comics für das Belegexemplar, das immer einen Ehrenplatz in meinem Regal haben wird.

Buchtipp: »C is for Cthulhu« von Jason Ciaramella

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Ein absolut hinreißendes Buch für alle großen und kleinen Lovecraft-Fans! Wer mal ein etwas anderes Bilderbuch sucht, dem sei dieses Werk ans Herz gelegt, es gibt nur einen Wermutstropfen: Momentan scheint die Buchausgabe vergriffen zu sein. 😦

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Ich habe damals das Kickstarter-Projekt unterstützt und dazu noch ein tolles Poster, einen Button und das E-Book bekommen, und wenn ihr mal reinschnuppern möchtet, dann schaut euch entweder unten das großartige GIF an oder nutzt die Gunst der Stunde und lasst euch unter https://offer.colorcthulhu.com/cthulhu_free_book kostenlos (gegen Eingabe der E-Mail-Adresse) das PDF zuschicken, solange diese Aktion noch läuft.

Und dann viel Spaß beim Blättern und Bestaunen der Bilder! 🙂

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Weitere Infos hier: http://shop.cisforcthulhu.com/

Leider gibt es meines Wissens nach bisher noch keine deutsche Version, was ich sehr schade finde.

Buchtipp: »Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten« von Becky Chambers

Der Roman »Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten« von Becky Chambers hat mich schon bei der ersten Ankündigung allein durch den Titel gereizt, und nachdem er mir mehrmals begeistert empfohlen wurde und mir die Übersetzerin Karin Will netterweise auch noch eines ihrer Belegexemplar gestiftet hat (noch mal ganz herrlichen Dank dafür!), bin ich nun endlich dazu gekommen, ihn zu lesen. Und es hat sich gelohnt!

Das Buch ist wirklich ein Kleinod, mit sehr viel Witz und Liebe geschrieben und zieht einen sofort in seinen Bann. Die eigenwilligen, skurrilen und glücklicherweise nicht stereotypen Charaktere wachsen einem schnell ans Herz, und man fiebert bis zur letzten Minute mit, wie diese Reise für die »Wayfarer« und ihre Crew ausgeht. Aber worum geht es eigentlich?

Willkommen an Bord der Wayfarer!

Becky Chambers hat mit ›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ eine zutiefst optimistische Space Opera geschrieben, die uns den Glauben an die Science Fiction (im Besonderen) und an die Menschheit (im Allgemeinen) zurückgibt.

Als die junge Marsianerin Rosemary Harper auf der Wayfarer anheuert, wird sie von äußerst gemischten Gefühlen heimgesucht – der ramponierte Raumkreuzer hat schon bessere Zeiten gesehen, und der Job scheint reine Routine: Wurmlöcher durchs Weltall zu bohren, um Verbindungswege zwischen weit entfernten Galaxien anzulegen, ist auf den ersten Blick alles andere als glamourös.
Die Crewmitglieder, mit denen sie nun auf engstem Raum zusammenlebt, gehören den unterschiedlichsten galaktischen Spezies an. Da gibt es die Pilotin Sissix, ein freundliches und polyamoröses reptilienähnliches Wesen, den Mechaniker Jenks, der in die KI des Raumschiffs verliebt ist, und den weisen und gütigen Dr. Chef, der einer aussterbenden Spezies angehört.
Doch dann nimmt Kapitän Ashby den ebenso profitablen wie riskanten Auftrag an, einen Raumtunnel zu einem weit entfernten Planeten anzulegen, auf dem die kriegerische Rasse der Toremi lebt. Für Rosemary verwandelt sich die Flucht vor der eigenen Vergangenheit in das größte Abenteuer ihres Lebens.

›Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten‹ wurde für zahlreiche Preise nominiert, u.a. für den Kitschies Award, den Baileys Women’s Prize for Fiction und den Arthur C. Clarke Award.

Über Becky Chambers

Becky Chambers ist als Tochter einer Astrobiologin und eines Luft- und Raumfahrttechnikers in Kalifornien aufgewachsen. Die Zeit zum Schreiben ihres ersten Romans hat sie sich durch eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Derzeit arbeitet sie an einem zweiten Buch im Wayfarer-Universum.

Ich kann euch diesen Roman jedenfalls nur wärmstens empfehlen und freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung, die auf Englisch bereits erschienen ist und auf Deutsch hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lassen wird.

Weitere Informationen über den Roman sowie eine Leseprobe findet ihr bei FISCHER Tor und bei Amazon.

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Last-Minute-Geschenktipp: Dickens‘ „Der Weihnachtsabend“

 

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„Der Weihnachtsabend“ von Charles Dickens ist ja eine bekannte und vielfach verfilmte Geschichte, aber die Neuübersetzung von Eike Schönfeld und die wunderschönen Illustrationen von Flix machen diese Ausgabe zu einem besonderen Genuss, den ich nur empfehlen kann. Ihr bekommt das Buch für 16 Euro in jedem gut sortierten Buchladen oder hier: https://flix.gibtsnichtueberall.de/Charles-Dickens-der-Weihnachtsabend

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Nerd-Geschenktipp: »Mein Papa ist ein Ork«

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Das niedliche Buch »Mein Papa ist ein Ork« von Rudolf Eizenhöfer erzählt auf liebevolle Art und in kurzen, mit hübschen Bildern ergänzten Texten von einem Ork-Papa und seinem Sohn, die ein neues Zuhause suchen. Mit seinen achtundvierzig Seiten eignet es sich sehr gut als Vorlesegeschichte, um dem Nachwuchs die Fantasywelt näherzubringen, in denen Mama und Papa möglicherweise sogar als Rollenspieler unterwegs sind, oder als kleine Aufmerksamkeit für Freunde.

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Das im A5-Format gehaltene Büchlein kostet schlanke 9,90 € und ist im Verlag Schwarze Ritter erschienen und auch über Amazon erhältlich.

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Das meiner Meinung nach einzige Manko sind einige Grammatik- und Rechtschreibfehler, die mir als Lektorin natürlich direkt ins Auge springen, aber beim Vorlesen nicht weiter stören dürften. Tipp an den Verlag: Vielleicht mal kurz einen Lektor drüberschauen lassen? 🙂

Dennoch ist dieses Buch dieses Jahr einer meiner Geschenktipps, von denen in den nächsten Tagen noch ein paar folgen werden …

PS: Dies ist kein „sponsored post“, ich habe sowohl das Buch als auch den Plüsch-Ork (ist er nicht toll? <3) gekauft und empfehle das Buch, weil es mir gefällt, nicht weil ich dafür bezahlt werde!

Rezension: „Lagune“ von Nnedi Okarofor

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Wow, was für ein Buch! Nnedi Okarofor wirft einen in eine Geschichte voller abgefahrener Ideen, die außerdem in Lagos spielt, was für mich ohnehin schon eine exotische Location darstellt.

Aber von vorn: Zu Beginn lernen wir die Meeresbiologin Adaora, den Rapper Anthony und den Soldaten Agu kennen, die gerade erst ein einschneidendes Erlebnis hinter sich haben und sich offenbar zufällig an einer Kreuzung begegnen, nur um von einer Woge ins Meer geschwemmt zu werden. Doch das war kein Zufall, denn dort treffen sie die geheimnisvollen Außerirdischen, die kurz zuvor gelandet sind, und kehren später zusammen mit Ayodele, einer der Fremden, an Land zurück, wo die Geschichte ihren Lauf nimmt. Diverse Fraktionen wollen sich der Kräfte der Außerdischen bemächtigen und sie für ihre Zwecke einspannen, und es stellt sich natürlich die Frage: Wer sind die Fremden und was wollen sie auf der Erde und ausgerechnet in Lagos?

Mich hat das Buch sehr schnell gepackt und nicht mehr losgelassen, und ich bin immer noch sehr beeindruckt von der unglaublichen Fantasie und dem Ideenreichtum der Autorin. Dieser außergewöhnliche Sci-Fi-Roman, der von Claudia Kern übersetzt wurde, weiß durch seine glaubhaften Charaktere, die realistischen Schauplätze und seine Sprachgewalt zu beeindrucken.

Mein Urteil: 4 von 5 Aliens

Lagune

von Nnedi Okorafor
Erscheinungsdatum: 11.10.2016
12×18, TB, 370 Seiten, Preis: 18,00
ISBN 9783864258732
Inhalt

Chaos bricht aus!

Im Internet wird verbreitet, dass vor der Küste einer der bevölkerungsreichsten Städte der Welt Außerirdische gelandet sind! Bald darauf versuchen das Militär, religiöse Führungspersönlichkeiten, Diebe und Wahnsinnige zu kontrollieren, was für Informationen auf YouTube und in den Straßen verbreitet werden. In der Zwischenzeit beraten die politischen Supermächte über einen nuklearen Präventivschlag, der die Eindringlinge auslöschen soll. Alles, was zwischen siebzehn Millionen Einwohnern und deren Tod steht, sind ein außerirdischer Botschafter, eine Biologin, ein Rapper, ein Soldat …

Rezensionen

„Lagune vermischt ein traditionelles SF-Thema – Erstkontakt mit Besuchern von den Sternen – mit afrikanischem, magischen Realismus und erzeugt so einen lyrischen, poetischen Mix, der einen Blick auf sozialen Mangel, religiösen Überschwang und die Macht der Geschichten auf unsere Leben wirft.“

(The Guardian)

„…der Erzählmagie dieses für uns Westeuropäer doppelt exotischen Erstkontaktromans, der Afrika atmet, seine Menschen und Strukturen kennt und beschreibt und wirklich faszinierend andersartige Aliens auffährt, kann man sich … kaum verschließen.“

(Die Zukunft)

Weitere Infos bei Cross Cult und Amazon.

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Herzlichen Dank an Cross Cult für das Rezensionsexemplar!

Micky Maus Genial – in Kooperation mit Duden

Ganz großartig finde ich ja die Kooperation von „Micky Maus Genial“ und dem Duden, die zum Schulbeginn ein Heft über Sprache herausgebracht haben.

 

BESCHREIBUNG

 

Lesen. Lachen. Lernen.

 

Wissen spielerisch und dazu auch noch unterhaltsam vermitteln. Das neue Micky Maus Genial Magazin bringt den Schülerinnen und Schülern interessante Fakten und spannende Hintergrundinfos zu den unterschiedlichsten Themen auf eine ganz eigene Art näher. Die neuen regelmäßig erscheinenden Magazine richten sich vor allem an Kinder der Klassenstufen 3 und 4 und sind für den direkten Einsatz im Unterricht konzipiert: Dabei befasst sich jede Ausgabe der Micky Maus Genial-Reihe mit einem anderen lehrplanrelevanten Thema und bereitet dieses mit Hilfe der beliebten Charaktere aus Entenhausen unterhaltsam auf. Erklärungen, Kurzlexika, verrückte Fakten, passende Rätsel und Quiz-Seiten wecken bei den Kindern die Lust am Lesen und Lernen und vermitteln das gewählte Thema absolut altersgerecht.

 

In Ausgabe 03/2016 des Micky Maus Genial-Magazins dreht sich diesmal alles um das Thema: Grammatik. Micky Maus Genial erklärt, dass Sprache mehr ist, als nur die Aneinanderreihung von Wörtern. Außerdem wurde bei der Redaktion des Dudens nachgefragt, wann endlich ‚Entenhausen‘ darin zu finden sein wird. Und es gibt natürlich wieder witzige Comics, in denen mit wenig Worten viel erzählt wird.

Weitere Infos findet ihr beim Duden oder im Egmont-Online-Shop, wo das Heft auch für 3,50 € plus Versandkosten bestellt werden kann.

Im Heft

Produktinformationen:

48 Seiten

Softcover

Format (BxH): 20,8 x 27,8 cm

Erscheinungsdatum: 06.09.2016

Überleben als Übersetzer

Jetzt kann ich es ja verraten: Es wird eine Neuauflage des Buches „Überleben als Übersetzer“ von Miriam Neidhardt geben (mehr Infos dazu in ihrem Blog http://www.überleben-als-übersetzer.de), und ich bin als Co-Autorin dabei und schreibe ein Kapitel über Spieleübersetzungen, wie man an Kunden kommt, welche Software man für diese Tätigkeit benötigt und welche Besonderheiten es zu beachten gibt.

Den ganzen Eintrag über mich als zweite Co-Autorin findet ihr hier: http://www.überleben-als-übersetzer.de/2016/09/co-autorin-nr-2-kerstin-fricke/