Buchtipp: »Poe – Illustrated Tales of Mystery and Imagination«

 

Dieses Buch lag als einziges englischsprachiges Exemplar auf dem Remittendentisch und musste natürlich sofort mit! Es enthält zehn Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe, darunter Klassiker wie »The Pit and the Pendulum« und »The Black Cat« sowie Gedichte wie »The Raven«, die alle wunderschön und manchmal auf sehr eigene Weise mit Illustrationen versehen wurden.

Poe-Liebhaber und Menschen, die sein Werk kennenlernen möchten, sollten mal einen Blick in diesen Hardcoverband mit Lesebändchen werfen, und wer wie ich schön gestaltete Bücher liebt, wird seine wahre Freude an diesem Werk haben. Ein dickes Lob an den »Die Gestalten Verlag«, der diese von namhaften Illustratoren verschönerte Ausgabe möglich gemacht hat.

»Anansi Boys« von Neil Gaiman

BBC Radio gibt sich momentan mit diversen Hörspielreihen richtig Mühe, und aktuell kann man sich online unter anderem die Adaption von »Anansi Boys« aus der Feder von Neil Gaiman anhören. Die insgesamt sechs Folgen stehen nach der Ausstrahlung 30 Tage online zur Verfügung – also hört doch mal rein. 🙂

A new, six-part adaptation of Neil Gaiman’s mythical fantasy about the trickster god Anansi and his unsuspecting son Charlie. Starring Jacob Anderson and Lenny Henry.

Alle weiteren Infos sowie die Links zum Anhören findet ihr hier.

Und bevor jemand fragt: Ja, eine der Hauptrollen spricht Jacob Anderson, den viele vermutlich als Grey Worm aus »Game of Thrones« kennen.

Hörspielserie »Die drei Sonnen«

Illustration zur Hörspielserie: Die drei Sonnen

 

Den Roman »Die drei Sonnen« von Cixin Liu hatte ich hier ja schon mal rezensiert, und auch wenn ich nicht so begeistert von dem Buch war, werde ich ihm als Hörspiel noch einmal eine Chance geben.

Hörspiel? Ihr habt richtig gelesen. Der WDR hat dazu eine zwölfteilige Hörspielreihe produziert und stellt diese für begrenzte Zeit auch als Download zur Verfügung. Alle weiteren Informationen und die Downloadlinks findet ihr hier.

Welche Auswirkungen hätte das bevorstehende Eintreffen von Außerirdischen für unsere menschliche Zivilisation? Das Hörspiel nach dem international gefeierten Science-Fiction-Bestseller von Cixin Liu inszeniert die Welt vor ihrem potentiellen Ende.

Zurück in die Vergangenheit: China 1967. Zur Zeit der Kulturrevolution wird die Astrophysikerin Ye Wenjie Zeugin, wie ihr Vater umgebracht wird. Er hatte den als reaktionär gebrandmarkten Theorien Einsteins nicht abschwören wollen. Sie begegnet, was sie als Natur des Menschen zu begreifen lernen wird: Dem Bösen.

In der entlegenen Militärbasis „Rotes Ufer“ erhält Ye Wenjie die Möglichkeit, an einem streng geheimen Forschungsprojekt teilzunehmen. In dessen Zentrum steht die Kontaktaufnahme mit Außerirdischen. Angesichts des sie umgebenden erhabenen Hinggan-Gebirges und der fortschreitenden Zerstörung der Natur im Namen des Fortschritts, begleitet sie eine schmerzhafte Frage: Liegt Böses in allem, was der Mensch ganz selbstverständlich tut und für richtig hält? Sie setzt etwas in Gang, dessen Folgen unüberschaubar sind.

Die Hörspiele stehen ab 25.12 befristet zum Download zur Verfügung.

Ich hab während der nächsten langen Bahnfahrt jedenfalls was auf den Ohren … 😉

Blogwichteln 2017 Teil 2

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Nachdem mich meine liebe Kollegin Maike Claußnitzer mit ihrer Rezension der wunderschönen Bilderbuchtrilogie rund um den Hühnerdieb bewichtelt hat (nachzulesen hier), habe ich ihr nun ebenfalls eine Rezension geschenkt und mich mit der Graphic Novel »Die Traumfabrik 1 – Der Riese und die Nackttänzerin« von Panini beschäftigt. Den Beitrag könnt ihr hier lesen (kleiner Spoiler: Mir hat der Band sehr gut gefallen – ist vielleicht auch noch ein Last-Minute-Geschenktipp? ;-)).

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Last-Minute-Geschenktipp: Nerd-Kochbücher

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Wer auf die letzte Minute noch ein Geschenk braucht, kann ja mal einen Blick in die Kochbuchabteilung des nächsten Buchladens werfen, denn da stehen inzwischen längst nicht nur Standardkochbücher rum …

Vielmehr gibt es inzwischen zu so gut wie jedem Fandom mindestens ein passendes Kochbuch, und der Großteil davon, ist sogar ziemlich gut und enthält neben brauchbaren Rezepten oftmals lustige Fotos oder Geschichten aus dem jeweiligen Universum (hier kann ich natürlich nur für die sprechen, die ich auch kenne).

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Auf den Fotos seht ihr eine Auswahl der Bücher, die ich aus meinem Regal gezogen habe – es gibt selbstverständlich noch sehr viele andere Bücher im Handel, denn inzwischen haben so einige Verlage erkannt, das in diesem Bereich noch eine ganze Menge geht ..

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Vielleicht habe ich euch ja auf eine Idee gebracht und ihr geht noch mal fix im nächsten Buchladen stöbern? 🙂


PS: Ich kann demnächst gern Rezensionen zu den einzelnen Büchern verfassen, falls Interesse besteht; der Großteil müsste eigentlich noch im Handel erhältlich sein.

Rezension & Geschenktipp: »Der Meisterkoch«

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»Der Meisterkoch« von Saygin Ersin fiel mir in erster Linie aufgrund des wunderschönen Covers ins Auge, und dann las ich den Klappentext und wusste, dass ich diesen Roman unbedingt lesen möchte.

Allein der erste Satz versetzt einen schon in eine andere Zeit und Welt und lässt erahnen, was einen erwartet:

An diesem Abend wurde im Hause des angesehenen Istanbuler Kaufmanns Hüsnü Bey Zümrützade ein Gast bewirtet, der nicht nur von seiner körperlichen Statur, sondern auch vom Rang her zu den wirklich Großen zählte. Siyavuş Agha, der Waffenmeister des Sultans höchstpersönlich, hatte die Güte besessen, Hüsnü Beys bescheidenes Heim mit seiner Gegenwart zu beehren.

Es ist sowohl dem Autor als auch dem Übersetzer Johannes Neuner gelungen, den Leser allein durch die treffende und perfekte Sprache vom ersten Augenblick an in die richtige Stimmung zu versetzen, und das Schönste an der Sache ist, dass es das ganze Buch hindurch anhält.

Wir lernen im ersten Kapitel erst einmal zahlreiche Personen kennen, die um 1600 in Istanbul eine wichtige Rolle spielen, und dann geht es auch schon los mit der Beschreibung der fantastischen Gerichte, die bei dieser Tafel aufgetischt werden und vom titelgebenden Meisterkoch zubereitet wurden.

Der »Küchenmeister«, wie der Protagonist über weite Teile des Buches genannt wird, ist nämlich mit einer besonderen Gabe auf die Welt gekommen: Er ist Geschmacksbeherrscher. Diese seltene Gabe ermöglicht es ihm, jede einzelne Zutat und jedes Gewürz aus einem Gericht herauszuschmecken und einen Geschmack derart zu perfektionieren, dass beim Essen ein bestimmtes Gefühl erzeugt wird.

Aber es geht hier nicht allein ums Kochen, denn in Rückblenden wird die Geschichte dieses Kochs erzählt. Wir erfahren mehr über seine Kindheit im Sultanspalast, seine abenteuerliche Flucht, seine Ausbildung zum Küchenmeister, seinen faszinierenden Weg zum vollkommenen Geschmacksbeherrscher und warum er sich überhaupt im Hause des Kaufmanns Hüsnü Bey Zümrützade aufgehalten hat – denn der Küchenmeister verfolgt einen Plan! All das wird auf wirklich zauberhafte Weise dargestellt, und man taucht richtiggehend in diese Zeit und die verschiedenen Küchen ein, dass man schon glaubt, den Duft der Gerichte in der Nase und ihren Geschmack auf der Zunge zu haben.

Istanbul um 1600, Blütezeit des Osmanischen Reichs. Im Topkapi-Palast kommt ein außergewöhnliches Kind zur Welt, der junge Pascha verfügt über einen absoluten Geschmackssinn. Als der Sultan all seine männlichen Verwandten ermorden lässt, überlebt der Junge das grausame Massaker mithilfe des Küchenchefs. Ihm gelingt die Flucht, und er beginnt seine Lehrjahre. In Bagdad studiert er Sternen- und Naturheilkunde, auf der Insel Hormus unterweist ihn die Herrin der Aromen in Gewürzkunde, und die symbolische Meisterschaft verleiht ihm ein Bibliothekar in Alexandria. Als Meisterkoch kehrt er zurück nach Istanbul, wo er seine große Liebe Kamer, die begnadete Tänzerin, wiederfinden will. Und er hat sich geschworen, Rache zu nehmen für die Ungerechtigkeiten, die ihm als Kind widerfahren sind. Schließlich wähnt er sich am Ziel seines Strebens: die legendäre Palastküche, Inbegriff aller kulinarischer Wonnen, raffiniertester Intrigen und gefährlicher Eifersucht …

Alles in allem ist es ein wirklich wundervolles Buch, das einen auf eine genussvolle und abenteuerliche Reise mitnimmt, die einen nicht mehr loslässt und die man so schnell nicht mehr vergisst.

Wenn ihr noch ein bisschen reinschnuppern möchtet, findet ihr hier eine Leseprobe.

Ich bin jedenfalls begeistert und kann das Buch auch als Geschenktipp nur empfehlen! 🙂

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Weitere Informationen zum Buch findet ihr bei Hoffmann und Campe, bei Amazon und bei Buch7 und natürlich dem Buchhändler eures Vertrauens (viele sind auch online unter https://mybookshop.shop-asp.de/ zu finden).

Autor: Saygin Ersin
Titel: Der Meisterkoch
ISBN: 978-3-455-00148-8
Verlagsbereich: Atlantik – Belletristik
Einband: Schutzumschlag
Produktart: Buch
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 05.10.2017
Übersetzung: Johannes Neuner
20,00 (D)
20,60 (A)
26,90 (CH)

Ich bedanke mich beim Verlag Hoffmann und Campe für das Rezensionsexemplar.

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Ein dickes Lob auch noch mal an den Covergestalter, denn so springt einem dieser Titel wirklich ins Auge, was er auch verdient hat. Das Orignalcover sieht im Vergleich dazu eher schlicht aus, hat aber auch was.

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Rezension: »Die Schatten von Edinburgh« von Oscar de Muriel

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Als ich das Cover von »Die Schatten von Edinburgh« zum ersten Mal gesehen hatte, wollte ich das Buch sofort lesen, und dann las ich mir den Covertext durch und freute mich erst richtig auf die Geschichte.

Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren …

Das Buch beginnt am 23. Juni 1883, und wir begleiten Dr. Clouston, der zum Familiensitz der McGrays gerufen wird,da sich dort eine schreckliche Tragödie ereignet haben soll. So ist es dann auch, denn die Tochter des Hauses hat offenbar den Verstand verloren, ihre Eltern getötet und ihrem Bruder einen Finger abgeschnitten …

Die eigentliche Geschichte setzt am 9. November 1888 ein, und wir begleiten den eher steifen Aristokraten Ian Frey (den Ich-Erzähler), der bei Scotland Yard ermittelt und bereits einige Erfolge vorzuweisen hat, zu eine Treffen mit Commissioner Sir Charles Warren. Ganz London ist in Aufruhr, da Jack the Ripper am Morgen einen weiteren Mord begangen haben soll, doch Warren spricht auch von einem zweiten Mord an einem Musiker in Schottland und warnt Frey vor, dass sich bald einiges ändern wird.

Und so kommt es dann auch, denn Frey wird nicht nur nach Edinburgh versetzt, wo er sich mit dem miesepetrigen und abergläubigen Inspector Adolphus »Nine-Nails« McGray (der übrigens der oben erwähnte Bruder ist und den Spitznamen trägt, weil er nur noch neun Fingernägel hat) herumschlagen muss, dessen dubioser Sondereinheit er zugeteilt wurde, zu allem Überfluss trennt sich auch noch seine Verlobte von ihm und er muss sich der Frage stellen, ob ihm sein Beruf tatsächlich so wichtig ist, wie er immer gedacht hat.

Dann nimmt die Geschichte ihren Lauf, und ich habe zugegebenermaßen Wochen gebraucht, um das Buch zu beenden. Es wird nie wirklich spannend, die Figuren sind nicht sonderlich sympathisch, und mich hat auch die Sprache stellenweise sehr gestört (wobei ich da natürlich nicht weiß, ob das vom Original übernommen wurde oder eine Übersetzerentscheidung gewesen ist), sodass es letzten Endes auf das Urteil »ganz nett« hinausläuft.

Was die an Sherlock Holmes erinnernde Silhouette auf dem Cover soll, ist mir überdies schleierhaft, aber immerhin passt die Geige, da gleich mehrere Geigenspieler ums Leben kommen. Im Großen und Ganzen ist es jedoch kein schlechtes Buch – wahrscheinlich wurde ich nur auf dem falschen Fuß erwischt, weil ich schlichtweg andere Erwartungen hatte.

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Weitere Informationen zum Buch findet ihr bei Goldmann bei Amazon und bei Buch7 und natürlich dem Buchhändler eures Vertrauens.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Peter Beyer
Originaltitel: The Strings of Murder
Originalverlag: Penguin

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48505-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 20.02.2017

Ich bedanke mich beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

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Rezension: »Zero« von Marc Elsberg

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Nachdem ich von »Blackout« überaus begeistert war (nachzulesen hier), hatte »Zero« anfangs einen etwas schweren Stand, da ich irgendwie nicht richtig in die Geschichte reinkam – doch ich muss im Nachhinein eingestehen, dass es an mir und nicht am Buch lag …

Das Thema ist brandaktuell: Zero ist eine Aktivistengruppe (vergleichbar mit Anonymus, aber nicht identisch!), die sich mit mehreren YouTube-Videos gegen Datenkraken ausspricht und deren Zerschlagung fordert. Als sie den amerikanischen Präsidenten mit Drohnen „angreifen“ und filmen, wird die ganze Welt auf die aufmerksam, und die Journalistin Cynthia Bonsant fängt für eine Artikelreihe an zu recherchieren. Zu diesem Zweck überlässt ihr der Redakteur eine Datenbrille, deren erstaunliche Funktionen Cynthias Tochter Vi derart begeistert, dass sie sich die Brille ausleiht und mit ihren Freunden testet – doch dabei kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall.

Was genau passiert und wie das alles mit der Internetplattform Freeme zusammenhängt, die ihren Nutzern ein besseres Leben ermöglichen will und dafür belohnt, dass diese ihre Daten zur Verfügung stellen, müsst ihr schon selbst lesen …

Hier die Verlagsinfos:

Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen

London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

Autorenwebsite Marc Elsberg www.marcelsberg.com

Marc Elsberg auf Facebook

Der Autor auf twitter.com

Am 23. April stellten sich Marc Elsberg und Sascha Lobo ihren Fragen zu den Chancen und Gefahren der digitalen Welt. Zum Online Live-Talk

Portrait des Autors im ZDF-Morgenmagazin Zum Video

buch der wissenschaft hat „Zero“ von Marc Elsberg in der Kategorie „Unterhaltung“ als Wissensbuch des Jahres 2014 ausgezeichnet Zu den Wissensbüchern des Jahres 2014

Gespräch mit Marc Elsberg zum Thema Hackerangriffe in der Sendung „Kulturzeit“ im 3sat Zur Liveschaltung

„Wanna Cry“ Virus und die Folgen – Kultur / aspekte Zum Beitrag

Am Bayern 2-Thementag rund um Verschwörungstheorien plauderte Marc Elsberg in ‚Eins zu Eins. Der Talk‘ mit Moderator Achim Bogdahn Zur Sendung


Originaltitel: ZERO. Sie wissen, was du tust
Originalverlag: Blanvalet Verlag, München 2014

Taschenbuch, Klappenbroschur, 496 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0093-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 17.10.2016

In jedem Fall habt ihr 480 Seiten spannende Unterhaltung, die mich zum Nachdenken gebracht hat über all die Geräte, mit denen wir heute tagtäglich umgehen und denen wir unsere Daten anvertrauen …

Weitere Infos erhaltet ihr bei Blanvalet, Buch7, Amazon sowie unter http://www.zero-das-buch.de/zero.php – auf der Webseite zum Buch erwarten euch außerdem interessante Hintergrundinformationen sowie exklusives Bonusmaterial.

Außerdem könnt ihr hier noch in eine Leseprobe reinschnuppern oder euch den Buchtrailer ansehen:

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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Rezension & Buchtipp: »Giants – Sie sind erwacht« von Sylvain Neuvel

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»Giants – Sie sind erwacht« von Sylvain Neuvel ist der Auftakt einer Science-Fiction-Serie, der vielversprechender nicht sein könnte. Das Buch hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen – ich habe den Roman in zwei Tagen regelrecht verschlungen. 🙂

Die Geschichte beginnt damit, dass die kleine Rose mit elf auf eine riesige Metallhand fällt, die von sechzehn mit seltsamen Schriftzeichen bedeckten Tafeln umgeben ist. Nachdem sie mehrere Stunden lang bewusstlos dort gelegen hat, wird sie gerettet, vergisst die Sache schließlich wieder, geht ganz normal zur Schule, aufs College und macht ihren Doktor in Physik. Siebzehn Jahre später schließt sich jedoch der Kreis und ihr wird die Leitung eines Forschungsteams übertragen, das die Tafeln und die Hand untersucht und zu einer unglaublichen Erkenntnis kommt: Die Hand ist nicht nur über sechstausend Jahre alt, sie gehört außerdem zu einem gigantischen Roboter, dessen Einzelteile auf der ganzen Welt vergraben wurden! Aber warum und von wem – und was genau kann dieser Roboter?

Viel mehr möchte ich von der spannenden Geschichte eigentlich auch gar nicht verraten, denn das, was da nach und nach ans Licht kommt, ist definitiv keine Sci-Fi-Standardkost …

Was dieses Buch neben der Story zu etwas ganz Besonderem macht, ist der Sprachstil: Es ist fast ausschließlich in Form von Interviews oder Tagebucheinträgen geschrieben. Das ist anfangs noch etwas ungewohnt, aber schon nach wenigen Seiten ist es mir nicht mehr groß aufgefallen – und im Nachhinein muss ich sagen, dass dieses Stilmittel perfekt zu der Story passt.

Für mich ist das Buch mein bisheriges Leseerlebnis des Jahres (auch wenn es schon 2016 erschienen ist), und ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen!

Wenn ihr mal reinschnuppern möchtet, schaut doch mal in die Leseprobe.

Verlagsinfos:

Schlafende Giganten

Als die kleine Rose eines Abends beim Spielen in einer Höhle eine gewaltige Metallhand entdeckt, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr ganzes Leben verändern wird. Siebzehn Jahre später will sie, inzwischen eine herausragende Physikerin, das noch immer ungelöste Rätsel aufklären. Gemeinsam mit einem Expertenteam aus Wissenschaftlern und Militärs findet Rose heraus, dass die Hand zu einem riesigen Roboter gehört, dessen Körperteile über den ganzen Globus verteilt sind. Doch wer hat den Roboter gebaut? Wann wurde er in der Erde vergraben? Und was bedeuten die seltsamen Zeichen auf dem Metall?

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Marcel Häußler
Originaltitel: Sleeping Giants
Originalverlag: Del Rey

Paperback, Broschur, 416 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31690-4

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.08.2016

Weitere Informationen zum Buch bei Heyne, Buch7 oder Amazon.

Die Fortsetzung »Giants – Zorn der Götter« ist übrigens am 9. Mai 2017 erschienen und wird dann auch demnächst hier besprochen.

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Urlaubslektüre 🙂

Herzlichen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Rezension: »Die Katzen von Montmartre« von Tessa Korber

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Huch, werden jetzt einige denken, das passt doch so gar nicht in mein Leseschema – aber irgendwie hat mich schon die Kurzinfo auf der Verlagsseite angesprochen:

Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften?

Katzen als Ermittler sind ja seit »Felidae« und »Kater Brown« nichts Unbekanntes, und doch hat mir dieser mit 256 Seiten recht kurze Roman einige unterhaltsame Lesestunden beschert. Man taucht ein wenig in die Pariser Atmosphäre ein, begleitet die unterschiedlichen Vierbeiner und erfährt nebenbei eine ganze Menge über die Menschen, denen sie begegnen. Wirklich spannend ist die Geschichte zwar nie, auch wenn das Buch als Krimi eingestuft ist, sprachlich auch nicht besonders anspruchsvoll, aber ich fand ihn nett und kann ihn als Geschenk für Katzenfreunde durchaus empfehlen – vielleicht sogar als Last-Minute-Muttertagsgeschenk? 😉

Weitere Informationen zum Buch findet ihr bei btb, Buch7 und Amazon.

Die Fakten:

Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-71444-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 11.10.2016

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!