Star Trek: Discovery

Für den Herbst wurde ja der Start der neuen Serie »Star Trek: Discovery« angekündigt, und nun gibt es nach einem eher unspektakulären Teaser vor einiger Zeit einen richtigen Trailer, den ich euch natürlich nicht vorenthalten will.

Ich gehöre ja zu der Fraktion, die vor allem gut unterhalten werden möchte, wobei es natürlich immer ins Star-Trek-Universum passen muss. Von daher mochte ich auch die letzten drei Filme ganz gern – das ist halt ein anderes Star Trek, aber deshalb nicht schlecht. Bislang freue ich mich auf die neue Serie und hoffe vorerst das Beste.

Was haltet ihr von dem, was man bisher vom neuesten Ableger sehen konnte?

Quelle und weitere Infos: http://ew.com/tv/2017/05/17/star-trek-discovery-cast-photo/

Emotionen in Körpersprache übersetzen – eine praktische Tabelle zum Nachschlagen

Nicht nur Autoren, auch Übersetzer stehen häufig vor dem Dilemma, dass Emotionen zum Ausdruck gebracht werden müssen – und wenn sich der Ursprungstext ständig wiederholt, muss man da schon erfinderisch werden, um nicht ständig dasselbe zu schreiben. (Lustige Anekdote: In einem von mir übersetzten Roman wurde vierundachtzig Mal die Stirn gerunzelt – das geht auch besser, lieber Autor!)
Jedenfalls finde ich die von Marcus Johanus gepostete Tabelle sehr hilfreich, um mal etwas Abwechslung ins Spiel zu bringen. Herzlichen Dank dafür! 🙂

MARCUS JOHANUS

Folgende Tabelle kann helfen, wenn es darum geht, Emotionen abwechslungsreich in kurzen Sätzen (z.B. in Redebegleitsätzen) zum Ausdruck zu bringen. Viel Spaß damit!

Tabelle - Emotionen in Körpersprache

Download als PDF: Tabelle – Emotionen in Körpersprache übersetzen

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2Cellos: »Game of Thrones«-Medley

Zum heutigen Muttertag gibt es ein wenig klassische Musik, die meiner Mutter auch gut gefallen hätte, da sie ein großer Fan der Serie war.

Genießt die Zeit mit eurer Familie und knapp fünf Minuten schöne Musik und tolle Aufnahmen und hab einen schönen Sonntag!

2CELLOS Luka Sulic and Stjepan Hauser playing Game of Thrones Medley with London Symphony Orchestra.

 

Rezension: »Die Katzen von Montmartre« von Tessa Korber

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Huch, werden jetzt einige denken, das passt doch so gar nicht in mein Leseschema – aber irgendwie hat mich schon die Kurzinfo auf der Verlagsseite angesprochen:

Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften?

Katzen als Ermittler sind ja seit »Felidae« und »Kater Brown« nichts Unbekanntes, und doch hat mir dieser mit 256 Seiten recht kurze Roman einige unterhaltsame Lesestunden beschert. Man taucht ein wenig in die Pariser Atmosphäre ein, begleitet die unterschiedlichen Vierbeiner und erfährt nebenbei eine ganze Menge über die Menschen, denen sie begegnen. Wirklich spannend ist die Geschichte zwar nie, auch wenn das Buch als Krimi eingestuft ist, sprachlich auch nicht besonders anspruchsvoll, aber ich fand ihn nett und kann ihn als Geschenk für Katzenfreunde durchaus empfehlen – vielleicht sogar als Last-Minute-Muttertagsgeschenk? 😉

Weitere Informationen zum Buch findet ihr bei btb, Buch7 und Amazon.

Die Fakten:

Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-71444-5

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 11.10.2016

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Verschreiber des Tages

Da ich nicht allein lachen möchte, gibt es heute einen neuen Verschreiber, bei dem ich zuerst ein ganz großartiges Kopfkino hatte:

Sie trug eine Yodahose …

Mal abgesehen davon, dass amerikanische Mittzwanzigerinnen anscheinend ständig Yogahosen tragen und mir nicht einfällt, wie man die sonst übersetzen soll (Jogginghosen sind’s ja nicht), stellte ich mir eine Yodahose schon sehr witzig vor, bis mir klar wurde, dass er eigentlich immer nur eine braune oder beigefarbene weite Hose trägt … 😉

Vielleicht sollte ich mir als Erinnerung doch mal den Lego-Yoda-Schlüsselanhänger holen (momentan baumelt ein sehr verblasster R2-D2 an meinem Schlüsselbund).

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Rezension: »Die drei Sonnen« von Cixin Liu

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»Die drei Sonnen« von Cixin Liu, die Science-Fiction-Sensation aus China, wurde 2015 als erster chinesischer Roman überhaupt mit dem Hugo Award ausgezeichnet und wird international als ein Meilenstein des Genres gefeiert. Da musste ich mir den Roman natürlich auch mal genauer anschauen …

Die Geschichte beginnt 1967 in China, und man ist sofort mitten in der Kulturrevolution. Ich muss ja gestehen, dass mich diese ganzen chinesischen Namen zuerst ziemlich verwirrt haben – was allerdings eher dafür spricht, mehr chinesische Bücher zu lesen, und kein Manko dieses Romans ist. Jedenfalls lernen wir in den Wirrungen des im Umbruch befindlichen Chinas einige Charaktere kennen, die uns später noch mal  begegnen.

Teil zwei spielt achtunddreißig Jahre später und wir begleiten Professor Wang Miao zu einer sehr wichtigen Besprechung, erfahren von der Organisation »Frontiers of Science« und kommen langsam dahinter, was es mit diesem streng geheimen Forschungsprojekt auf sich hat, von dem wir schon bruchstückhafte Informationen erhalten haben. Dann gibt es da auch noch ein ominöses Computerspiel, reihenweise Wissenschaftler, die Selbstmord begehen, und einen rätselhaften Countdown. Wer mehr wissen will (beispielsweise, worum es in Teil drei geht), muss schon das Buch lesen, denn womöglich weiß noch nicht jeder, worauf die ganze Sache hinauslaufen wird, daher mag ich nicht spoilern …

Im Großen und Ganzen wird in diesem Roman eine wirklich komplexe und interessante Geschichte erzählt, aber seltsamerweise hat er mich einfach nicht gepackt. Zwar war es durchaus spannend, aber irgendwie zogen sich manche Abschnitte, sodass ich öfter mal längere Lesepausen eingelegt habe, und den zweiten Band »Der dunkle Wald«, der am 11. Juni 2018 erscheinen soll, werde ich mir vermutlich sparen. Was mir jedoch gut gefallen hat, war der Blick in einen völlig anderen Kulturkreis, der sich auch in vielen ungewohnten Bildern und Metaphern widerspiegelt, und vielleicht gebe ich dem Roman irgendwann eine zweite Chance und finde mehr Gefallen daran – wer weiß.

Verlagsinfos:

Die Science-Fiction-Sensation aus China

China, Ende der 1960er-Jahre: Während im ganzen Land die Kulturrevolution tobt, beginnt eine kleine Gruppe von Astrophysikern, Politkommissaren und Ingenieuren ein streng geheimes Forschungsprojekt. Ihre Aufgabe: Signale ins All zu senden und noch vor allen anderen Nationen Kontakt mit Außerirdischen aufzunehmen. Fünfzig Jahre später wird diese Vision Wirklichkeit – auf eine so erschreckende, umwälzende und globale Weise, dass dieser Kontakt das Schicksal der Menschheit für immer verändern wird.

»Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue und lesen Sie „Die drei Sonnen“ von Cixin Liu.«

Denis Scheck, druckfrisch (Das Erste) (08.05.2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Chinesischen von Martina Hasse
Originaltitel: 三部曲《三体》(The Three Body Problem Trilogy Book 1 – Sanbuqu Santi)

Paperback, Klappenbroschur, 592 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 3 s/w Abbildungen

ISBN: 978-3-453-31716-1

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 12.12.2016

Weitere Informationen zum Buch findet ihr bei Heyne, Buch7 und Amazon, außerdem möchte ich euch noch ein Interview mit dem Autor bei die zukunft sowie die (nicht ganz spoilerfreien)  Rezensionen im SciLogs von spektrum.de und bei der Süddeutschen Zeitung ans Herz legen.

Ich bedanke mich beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Erschienen: »The Final Seven: Das Spiel beginnt (Die Lightkeeper-Serie 1)« von Erica Spindler

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Wie ich gerade erst mitbekommen habe, ist das E-Book »The Final Seven: Das Spiel beginnt (Die Lightkeeper-Serie 1)« von Erica Spindler bereits exklusiv bei Weltbild erhältlich und kann hier für 5,99 € heruntergeladen werden.

Auf allen anderen Plattformen erscheint es dann meines Wissens nach am 1. Juni.

Worum geht es denn beim ersten Teil der Reihe?

Produktinformationen zu „The Final Seven (eBook / ePub)“

Der erste Samstag im Juli.
Eine vermisste Studentin.
Die Nummer 7 ist in ihre Tür geritzt.
Der Countdown hat begonnen.

New Orleans Detective Michaela Dare ist diszipliniert und zielstrebig. Sie braucht keinen neuen Partner – schon gar nicht Zach „Hollywood“ Harris, den respektlosen Charmeur und Draufgänger, der ihr vom FBI vorgesetzt wird. Obendrein soll ihre Aufgabe darin bestehen, Zachs Bodyguard zu spielen, während er die Bösen jagt. Doch Micki stellt bald fest, dass ihr Partner mehr draufhat als ein verschmitztes Lächeln – und dass es Kräfte zwischen Himmel und Erde gibt, die nur Zachs spezielle Fähigkeiten aufhalten können …

Der Auftakt der neuen Thriller-Serie der New-York-Times-Bestsellerautorin Erica Spindler.

„Rasant, mitreißend und so spannend, dass man jede Seite verschlingt.“ Daily Mail

„THE FINAL SEVEN ist ein meisterhaft gestrickter Thriller mit einem paranormalen Twist und einer Prise Herzklopfen.“ IndieReader

„Ich werde Spindler zu der Liste meiner liebsten Krimi-Autorinnen hinzufügen.“ Evening Standard

Hier könnt ihr schon mal in die Geschichte reinlesen und euch einen ersten Eindruck verschaffen.

Ich habe inzwischen den zweiten Band übersetzt, der gerade von Sandra Lode lektoriert wird, und warte auf das Manuskript des dritten Teils (oder hoffe, dass die Reihe weitergeht, da die Geschichte immer interessanter wird).

Jedenfalls bin ich gespannt, wie euch die Geschichte gefällt, die geschickt Mystery- und Thrillerelemente miteinander verknüpft.

„Blogger schenken Lesefreude“-Fazit

Ihr Lieben, ich bin wirklich geplättet, wie viele von euch per Kommentar oder E-Mail an der Verlosung teilgenommen haben. Vielen Dank!

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Die Gewinner sind inzwischen benachrichtigt, und die Bücher sind heute auf die Reise gegangen. Habt viel Spaß beim Lesen, und allen anderen kann ich versichern, dass ich bestimmt bald wieder Bücher verlose, denn ich kann nun wirklich nicht alle Belegexemplare ins Regal stellen … 😉

Außerdem habe ich selbst auch drei Bücher gewonnen, und ich möchte mich herzlich bedanken bei https://www.koelner-leselust.de für »Die Welt des Sherlock Holmes“«, bei Potionmasterblog.wordpress.com für »Die Verschwörung« und bei http://blackfairys-buecher.blogspot.de/ für »Du entkommst mir nicht«. Ich habe mich sehr über die Bücher gefreut! 🙂

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Die „Maus“ auf Klingonisch und im Weltall

»Die Sendung mit der Maus« kennt ja vermutlich jeder, der seit 1971 entweder Kind gewesen ist oder selbst Kinder bekommen hat, und neben den vielen lustigen, lehrreichen und interessanten Beiträgen wird der Vorspann jedes Mal in einer anderen Sprache vertont.

Am 26.03.2017 war das doch tatsächlich Klingonisch, passend zum Themenschwerpunkt Weltall und dem Besuch des Astronauten Alexander Gerst! 😀

Kennst du diese seltsame Sprache? Die Klingonen sind ein Volk, das für eine Reihe von Science-Fiction-Filmen erfunden wurde. In den Filmen haben sie ein eigenes Reich, das sich über mehrere Sternengalaxien erstreckt und eine eigene Sprache, die inzwischen sogar viele Fans der Serie hier bei uns auf der Erde sprechen und weiterentwickeln. Klingt galaktisch, oder?

Hier könnt ihr euch das Video anschauen:

Hier findet ihr das Original: http://www1.wdr.de/kinder/tv/die-sendung-mit-der-maus/video-vorspann-maus-klingonisch-100.html

Mehr über diese Sendung und die Beiträge von Alexander Gerst könnt ihr euch hier anschauen, und im KlingonWiki wird der klingonische Text auch gleich seziert und auf seine Richtigkeit überprüft: http://www.klingonwiki.net/De/DieSendungMitDerMaus

Verschreiber des Tages

Manchmal frage ich mich ja, ob einige Vertipper nicht doch Freud’scher Natur sind. So sitze ich aktuell an einem etwas zäheren Kapitel eines Buches und schrieb dann plötzlich Folgendes:

Er setzte sich an den Schreitisch.

Okay, manchmal möchte ich auch schreien, wenn ich hier am Schreibtisch sitze (aus diversen Gründen) – und vielleicht sollte man ja Ecken in Büros mit Schreitischen einrichten, an denen man sich mal kurz abregen kann … 😉