Meanings and origins of Australian words and idioms

Auf der Seite der »Australian National University« gibt es einen sehr langen und sehr interessanten Beitrag über die Bedeutung und den Ursprung australischer Begriffe und Redewendungen. Ich finde so etwas ja immer sehr spannend, da man nicht nur beim Übersetzen, sondern auch beim Filmschauen oder Lesen in der Freizeit öfter mal auf Begriffe oder Redewendungen stößt, die man noch nie gehört oder gelesen hat, daher werde ich mir die Seite nicht nur als Referenz speichern, sondern mir auch nach und nach zu Gemüte führen.

Falls ihr auch mal reinschauen möchtet: http://andc.anu.edu.au/australian-words/meanings-origins

»Die Stadt der Träumenden Bücher« als Graphic Novel (demnächst)

Bisher wurde die Graphic Novel zu »Die Stadt der Träumenden Bücher« von Walter Moers anscheinend nur auf Zamonien angekündigt, und dort steht:

In Vorbereitung: »Die Stadt der Träumenden Bücher« wird zur Graphic Novel

Seit Jahren arbeitet Walter Moers zusammen mit dem Illustrator und Comiczeichner Florian Biege an einer aufwändigen Umsetzung des Zamonienromans »Die Stadt der Träumenden Bücher« in eine Graphic Novel. Sie ist auf zwei Hardcover-Bände von jeweils ca. 120 Seiten angelegt. Bald werden wir über dieses Projekt und seine künstlerische Entwicklung Weiteres berichten.

Das erste veröffentlichte Bild lässt auf einiges hoffen, und ich hoffe, dass es bald mehr Infos über die beiden Bände und einen Erscheinungstermin gibt.

Gewinnerinnen des Seraph 2017

Auf der Leipziger Buchmesse wurde am Donnerstag der Seraph 2017 für den besten phantastischen Roman und das beste Debüt verliehen, und gewonnen haben Katharina Seck mit »Die silberne Königin« und Julia Lange mit »Irrlichtfeuer«. Herzlichen Glückwunsch!

Hier die offizielle Mitteilung der Phantastischen Akademie:

In diesem Jahr hat die unabhängige Expertenjury aus Lektoren, Verlegern, Journalisten und Autoren aus über 100 Einsendungen die besten Werke ausgewählt. Katharina Secks Roman „Die Silberne Königin“ ist im Verlag Bastei-Lübbe erschienen. Die Autorin aus dem Westerwald, Jahrgang 1987, überzeugte die Jury mit Spracheleganz und einem märchenhaften Fantasy-Setting: Seck beschreibt die Stadt Silberglanz, gelegen in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit des Landes ist trügerisch: Silberglanz ist im ewigen Winter gefangen; es droht, unter den Schneemassen zu ersticken. Die 24-jährige Emma erfährt von der Legende der Silbernen Königin – und findet darin verborgen die Wahrheit über den Winterfluch.

In Julia Langes „Irrlichtfeuer“, erschienen bei Droemer-Knaur, geht es um die junge Alba und ihren Traum vom Fliegen. Heimlich arbeitet Alba an mechanischen Schwingen. Doch dafür benötigt sie das magische Irrlicht-Gas, wertvoll und hochentzündlich. Die Herrschenden des Stadtstaates Ijsstedt haben ein Monopol darauf und halten die Bevölkerung in Armut. Alba begibt sich auf eine gefährliche und verbotene Reise, um an das Gas zu gelangen – und gerät mitten in einen Volksaufstand. Julia Lange wurde 1983 geboren und ist Ingenieurin für Nachrichtentechnik. Ihr Roman bestach die Experten durch erfrischende Ideen und die dystopischen Elemente.

Preisträger2017

Wenn ihr mehr über die Bücher erfahren möchtet, könnt ihr das unter anderem hier:

»Die silberne Königin« bei Bastei Lübbe

»Die silberne Königin« bei Amazon

»Irrlichtfeuer« bei Droemer Knaur

»Irrlichtfeuer« bei Amazon

Julia Langes Blog

Ich habe «Die silberne Königin« leider noch nicht gelesen, und meine Rezension zu »Irrlichtfeuer« kommt, sobald mir der Arbeitsberg ein wenig Zeit dafür lässt …

 

 

Patrick Rothfuss pronounces tricky Kingkiller names

Patrick Rothfuss, der Autor der »Kingkiller Chronicles«, hat im Rahmen der Charity-Aktion »Worldbuilders 2016« ein sehr witziges Video gedreht, bei dem er auf die Aussprache diverser Namen aus seinen Romanen eingeht, und das ist doch die perfekte Sonntagsunterhaltung. Viel Spaß dabei!

Wasserkocher oder Wasserkessel?

Es kommt ja gerade in amerikanischen Romane häufiger vor, dass jemand den Kessel auf den Herd stellt, um Wasser zu kochen, und jedes Mal frage ich mich: Machen die das wirklich? Irgendwie bin ich daran gewöhnt, dass in jedem Haushalt ein elektrischer Wasserkocher steht, mit dem man sich fix Wasser für einen Tee oder was auch immer kocht. Einen Teekessel sieht man hingegen nur noch selten, oder?

Aber dann stolperte ich letztens lustigerweise über einige Tweets von Briten, die sich darüber echauffierten, dass David Tennant in einer der letzten Folgen von »Broadchurch« seinen Tee in der Mikrowelle aufwärmt (mehr über „tea-magedoon“ hier), und ich habe mich mal ein bisschen schlau gemacht.

Trouble brewing: David Tennant shocks millions by putting tea in a microwave on Broadchurch

Symbolbild, denn David Tennant geht immer ❤

Anscheinend kochen die meisten Amerikaner ihr Teewasser entweder mit einem Kessel auf dem Herd oder gleich in der Mikrowelle. Dieser Blogeintrag erklärt den Grund dafür etwas genauer:

To raise the temperature of one litre of water from 15°C to boiling at 100°C requires a little bit over 355 kilojoules of energy. An “average” kettle in the UK runs at about 2800 W and in the US at about 1500 W; if we assume that both kettles are 100% efficient† than a UK kettle supplying 2800 joules per second will take 127 seconds to boil and a US kettle supplying 1500 J/s will take 237 seconds, more than a minute and a half longer. This is such a problem that many households in the US still use an old-fashioned stove-top kettle.

Es dauert also schlichtweg länger, mit einem US-Wasserkocher, der nur 1500 Watt hat, Wasser zu kochen, daher werden die Methoden bevorzugt, die schneller gehen. Wieder was gelernt.

Bleiben noch zwei Fragen:

  1. „Lokalisiere“ ich das demnächst und lasse die Protagonisten ihr Teewasser mit einem Wasserkocher kochen, damit sich die Leser nicht wundern, oder stellen sie weiterhin den Kessel auf den Herd?
  2. Wie kocht ihr euer Teewasser?

 

Happy St. Patrick’s Day!

st patrick

 

Süß, oder? 🙂

To celebrate St. Patrick’s Day, today’s Doodle takes us to the mystical Skellig Michael, a remote island just off the coast of County Kerry, Ireland. The breathtaking destination is a World Heritage Site and home to many species of seabirds — like puffins, gannets, and razorbills — that perch atop the island’s summit. If you’re brave enough to scale the 600 steps to the top of the rocky precipice, you’ll see a magnificent view of the mainland and the Atlantic Ocean from 714 feet above sea level. The Skelligs are part of the Kerry Gaeltacht, where locals speak Irish, and you may hear “céad míle fáilte,” or “a hundred thousand welcomes,” if you visit.

Bonus draft! Just for fun 🙂

Skellig Michael appeared on the big screen in 2015, and since then, more and more people have been coming to take in the stunning scenery. Just for fun, Doodler Matt Cruickshank explored the island’s cinematic claim to fame. He says, “I thoroughly enjoyed populating this magical island with shamrock people, even one from a shamrock galaxy far, far away.”

Quelle: https://lh3.googleusercontent.com/Dj4YdohNnTGswWi2h8nutTX4HMUpRiuGcZ8Sk1_NNoZRdvtUgIg1CJmY5vMber4Hx491j4-P2GrW5tsyMGoCqcM63xti9RAR6Dx0NXSM=s0

 

 

 

Torment: Tides of Numera

2013 gehörte ich zu den vielen Verrückten, die »Torment: Tides of Numera« bei Kickstarter gebackt haben, und Ende Februar war es dann endlich so weit und das Spiel ist erschienen. Yay!

Nachdem ich »Planescape Torment« als leidenschaftliche Rollenspielerin damals (vermutlich irgendwann im Jahr 2000, wer weiß das schon noch so genau) natürlich auch gespielt und sehr gemocht habe, war ich sehr gespannt auf den Nachfolger – und ich konnte bisher zwar noch nicht so wahnsinnig lange spielen, bin aber sehr angetan und freue mich schon auf die weitere Geschichte.

Hier zur Gedächtnisauffrischung noch mal der Story-Trailer:

Ich muss ja gestehen, dass ich das Spiel auf Englisch spiele, da mir die deutsche Übersetzung in den wenigen Minuten, die ich sie mir angeschaut habe, nicht so gut gefallen hat (als Übersetzerin und Lektorin fallen mir nun mal jedes falsche Komma und unschöne Formulierungen sofort auf und stören den Spielspaß), was jedoch nichts heißen muss – vermutlich ist die Lokalisierung sogar sehr gut gelungen und ich bin nur überkritisch, weil ich das Spiel gern selbst übersetzt hätte …

Lustigerweise hat der Autor Pat Rothfuss (»Kingkiller Chronicles«, kennt ihr bestimmt, falls nicht, kommt dazu in Bälde noch mehr) auf seinem Twitch-Kanal lustige Let’s Play-Videos, in denen er Torment spielt. Was natürlich naheliegend ist, immerhin hat der Gute ja auch an der Story mitgeschrieben …

Falls ihr mal reinschauen möchtet, könnt ihr euch hier die Charaktererschaffung ansehen (keine Sorge, die Spielgrafik wird später noch sehr viel schöner und umwerfender; es fängt halt recht schlicht an):

von PatrickRothfuss auf http://www.twitch.tv anzeigen

Wer hat denn von euch schon ins Spiel reingeschnuppert?

Blogger schenken Lesefreude 2017

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Die Anmeldung ist raus, und ich bin auch dieses Jahr wieder bei der Aktion »Blogger schenken Lesefreude« dabei. Was genau ich verlose, verrate ich aber erst Anfang April, wenn es losgeht …

Update 18.04.: Hier findet ihr schon mal einen ersten Blick auf die Bücher. Die Verlosung startet am 23.04.2017.