Rezension: „Vierundzwanzig Stunden“ von Guillaume Musso

 

Arthur Sullivan Costello bekommt von seinem Vater, zu dem er nicht gerade ein enges Verhältnis hat, einen Leuchtturm überschrieben, und das soll auch sein einziges Erbe sein. Allerdings gibt es einen Haken: Er darf die zugemauerte Tür im Keller auf gar keinen Fall öffnen – aber warum liegt denn ein nagelneuer, noch mit Preisschild versehener Vorschlaghammer in dem Raum? Natürlich kann Arthur der Versuchung nicht widerstehen, und schon steckt er im schlimmsten Dilemma, das er sich hätte ausmalen können …

Die erste Hälfte von „Vierundzwanzig Stunden“, dem aktuellen Roman von Guillaume Musso, ist richtig spannend, man taucht langsam in eine Geschichte ein, die einen immer mehr in ihren Bann zieht – aber dann kommt ein ziemlicher Bruch. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen und zur Seite gelegt hatte, war ich anfangs doch sehr enttäuscht, da sich das Ganze in eine völlig andere Richtung entwickelt hat, als ich erwartet hatte. Inzwischen bin ich zwar ein wenig versöhnt, finde aber schon, dass man mehr aus der Geschichte hätte machen können.

Fazit: 3 von 5 Leuchttürmen

 

»Ein fesselnder Roman, den man in weniger als 24 Stunden verschlungen hat.« L’Express

Lisa träumt von einer Karriere als Schauspielerin. Um sich ihr Studium zu finanzieren, arbeitet sie in einer Bar in Manhattan. Dort macht sie eines Abends die Bekanntschaft eines faszinierenden, aber rätselhaften Mannes: Arthur Costello. Der junge Arzt hat eine ungewöhnliche Bitte: Lisa soll ihm dabei helfen, als Krankenschwester verkleidet seinen Großvater aus der Psychiatrie zu befreien. Sie lässt sich auf das Abenteuer ein. Zwar gelingt die nächtliche Aktion, doch verliert sie Arthur dabei aus den Augen. Erst ein Jahr später soll sie ihm wieder begegnen, aber diesmal ist sie es, die seine Hilfe braucht. Aus den beiden wird ein Liebespaar. Bald stellt sich heraus, dass Arthur kein Mann ist wie jeder andere. Er offenbart ihr sein Geheimnis, und von nun an kämpfen beide gemeinsam gegen einen unerbittlichen Feind – die Zeit …

  • € 16,99 [D], € 17,50 [A]
  • Erschienen am 01.06.2016
  • 384 Seiten, Klappenbroschur
  • Übersetzt von: Eliane Hagedorn, Bettina Runge
  • ISBN: 978-3-86612-401-1

Weitere Infos bei Piper und Amazon.

Herzlichen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar.

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