Wie wird man eigentlich Spieleübersetzerin?

Ähm, gute Frage … 😉

Ich kann da ja nur für mich sprechen, aber in meinem Fall war es vor allem Zufall, dass ich an meinen ersten Job in der Branche gekommen bin. Damals studierte ich fröhlich vor mich hin (Informatik, falls es jemanden interessiert) und war mir inzwischen ziemlich sicher, dass der Großteil der Jobs, die mich nach Studienabschluss erwarteten, mich überhaupt nicht interessierten. Da hörte ich von meiner Freundin Anja Weiligmann, dass sie für eine Agentur an einer Spieleübersetzung sitzt, und dachte: »Das will ich auch mal ausprobieren!«

Nachdem ich ohnehin schon seit langer Zeit leidenschaftlich zockte und mir mit Spielen diverse Nächte um die Ohren geschlagen hatte (schon damals vor allem Rollenspiele), mein Englisch außerdem ganz passabel war, schließlich wurden diverse Vorlesungen bereits nicht mehr auf Deutsch gehalten, habe ich mich einfach beworben.

Das erste Projekt war gleich ein großes RPG, das mir solchen Spaß gemacht hat, dass ich mich danach gleich bei anderen Agenturen beworben habe (und direkt bei den Publishern, was aber ohne Referenzen nicht gerade von Erfolg gekrönt war), und somit machte ich mich keine zwei Jahre später in dem Bereich selbstständig. Der Rest ist Geschichte …

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