Tolkien-Interview von 1968

Tolkein-small

»The Telegraph« hat ein Interview mit JRR Tolkien von 22. März 1968 ausgegraben, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Hier findet ihr den ganzen Artikel:

JRR Tolkien: ‚I never expected a money success‘

“It all began when I was reading exam papers to earn a bit of extra money. That was agony. One of the tragedies of the underpaid professor is that he has to do menial jobs. He is expected to maintain a certain position and to send his children to good schools. Well, one day I came to a blank page in an exam book and I scribbled on it. ‘In a hole in the ground there lived a hobbit.“

So kann’s gehen … 🙂

Star Wars

Ja, sorry, als hätte man es heute noch nicht oft genug gehört und gesehen … ^^

Aber da man so schön über die gerade mal 2:30 Minuten diskutieren und mit den wildesten Theorien um sich werfen kann, lege ich den Trailer auch mal hier ab und freue mich auf Weihnachten (habt ihr denn schon alle Karten vorbestellt? :D)

Damit es auch noch was Neues gibt, verlinke ich nachfolgend noch eine Walmart-Werbung, die mir sehr gut gefällt:

Und jetzt brav weiter warten … 😛

Die neue Rechtschreibung

Da es ja immer wieder vorkommt, dass man in Bezug auf die neue Rechtschreibung ins Zweifeln kommt, möchte ich hier mal auf eine hilfreiche Seite des Duden-Verlags hinweisen, auf der man in 25 Schritten und mit vielen Beispielen in die neue Rechtschreibung eingeführt wird – vielleicht ist es ja für den einen oder anderen interessant:

Crashkurs: In 25 Schritten zur neuen Rechtschreibung

Ich muss ja gestehen, dass es einige Wörter gibt, die ich immer wieder nachschlagen muss, wie beispielsweise Dekolletee, und auch mit der neuen Worttrennung teilweise auf Kriegsfuß stehe (diese zum Glück aber selten brauche), daher bin ich ohnehin sehr dankbar für das Online-Angebot des Duden, schließlich verlangen viele Auftraggeber, dass man sich nach diesem Standardwerk richtet.

Buch- und Filmtipp: »Schändung« von Jussi Adler-Olsen

schändung

In »Schändung« wird der zweite Fall des Sonderdezernats Q rund um Carl Mørck behandelt, und auch dieser Band ist wie der erste wahnsinnig spannend und erzählt eine packende Geschichte.

Worum gehts?

»Der Blutdurst der Jäger. Wie würden sie es machen? Ein einzelner Schuss? Nein. So gnädig waren die nicht, diese Teufel, so waren sie nicht …«
Ein Leichenfund in einem Sommerhaus in Rørvig. Der Verdacht fällt auf eine Gruppe junger Schüler eines exklusiven Privatinternats, die für ihre Gewaltorgien bekannt sind. Nur einer von ihnen gesteht.
Zwanzig Jahre später. Als Carl Mørck aus dem Urlaub zurückkommt, stößt ihn sein Assistent Assad mit der Nase auf die verstaubte Rørvig-Akte. Doch von oberster Stelle werden ihnen weitere Ermittlungen verboten. Denn die Spuren führen hinauf bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft, in die Welt der Aktienhändler, Reeder und Schönheitschirurgen. Und ganz nach unten …

Weitere Infos zum Buch beim dtv-Verlag: http://www.dtv.de/buecher/schaendung_21427.html

Auch der zweite Band der Reihe ist bereits verfilmt worden, sodass ich gleichzeitig einen Filmtipp aussprechen möchte, denn das Anschauen lohnt sich. 🙂

Slang übersetzen

Meine Erfahrungen mit dem Übersetzen von Slang beschränkten sich meist darauf, dass ich für ein Spiel ein paar Zeilen aus dem Script zu übersetzen hatte, wobei die Bedeutung des Gesagten relativ klar war und es eher darum ging, es so zu formulieren, dass es nicht nach gutem Bildungsbürger klingt (beispielsweise bei einem Gangster oder Drogendealer aus GTA, der dann natürlich salopper formuliert, gerne flucht – und bei dem man dann noch darauf hofft, dass der Sprecher der synchronisierten Fassung, so es eine gibt, seinen Teil zur Authentizität beiträgt).

Im letzten Jahr habe ich dann allerdings „Die enttäuschte Witwe“ von Christina McKenna (erschienen bei Amazon Crossing) übersetzt und wurde zum ersten Mal mit Dialogen konfrontiert, die es wirklich in sich hatten. Hier mal eine Kostprobe aus dem Original:

“Lorcan Strong. That’s who, Father. Now ye wouldn’t know him yet, but he’s Etta’s boy from the Cock.”
“You mean The Crowing Cock pub, I take it?”
“Aye, the Cock pub. Well, he’s the greatest artist…could paint anything, so he could. If ye put him in a dark room with a bag over his head, and give him a brush and bitta paper, he’d still be able tae paint pitchers like a photo.”
“My goodness. He sounds very talented indeed. I—”
“Now, I ast Etta tae ax him, ’cos he’s due home for a wee break soon. He’s got a grand job in Belfast, paintin’ at a big place where they keep pitchers and the like. She said he’d do it and no bother since it’s for the church—”
“Excellent!” Father Cassidy put a hand up. “Now I really must be going. Duty calls.”
He strode off quickly.
“If ye can’t get nobody for the housekeepin’, Father, I’ll be round next week tae help ye out!”
“Very good, Mrs. McFadden,” he called over his shoulder, hoping it would never come to that. As he rushed away, he felt as helpless and distraught as a man trapped at the top of a burning staircase, with no option but to plunge through the deadly flames.

Leider hat sich der Verlag letzten Endes dazu entschlossen, diese Feinheiten in der Übersetzung glattzubügeln (ich hätte es ja ganz nett gefunden, wenn auch in der deutschen Version sprachliche Unterschiede vorhanden gewesen wären), aber ich muss auch zugeben, dass die Lesefreundlichkeit vermutlich darunter gelitten hätte …

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr den Abschnitt ja mal übersetzen, dann poste ich später noch die endgültige Version.

Harry Potter in einem Comic

Lucy Knisley hat sämtliche »Harry Potter«-Bände in einem gigantischen Comicstrip namens „The Summharry“ zusammengefasst, auf den ich unter http://nerdist.com/all-of-harry-potter-summarized-in-a-single-comic/ gestoßen bin.

Seht selbst:

giant-harry-potter-comic_resized2

Ist das nicht beeindruckend? Ich bin dann erstmal ein paar Stunden damit beschäftigt, mir alle Details anzusehen … 🙂

„Escape Games“

Nachdem ich jetzt schon das dritte Mal bei einem Escape Game war, muss ich euch das mal wärmestens ans Herz legen, da das Rätseln, Knobeln und Hinweise Suchen einfach Spaß macht – und man am liebsten gleich das nächste Spiel planen möchte.

Worum es dabei geht? Man hat 60 Minuten Zeit und versucht im Team, eine bestimmte Aufgabe zu lösen, bei der es sich um eine Bombenentschärfung, einen Gefängnisausbruch oder etwas ganz anderes handeln kann. Vorher bekommt man kurz die Regeln erklärt und eine Beschreibung des Szenarios, und dann geht es in einen abgeschlossenen Raum und man macht sich auf die Suche nach Hinweisen, Schlüsseln, zermartert sich den Kopf und versucht, es innerhalb der vorgegebenen Zeit zu schaffen.

Bisher habe ich mit Freunden beide Räume bei „Cat in the Bag Berlin“ gespielt, d.h. wir sind in der Skihütte gewesen und aus dem Gefängnis ausgebrochen. Beide Spiele haben richtig Spaß gemacht und waren auch nicht gerade einfach (den Gefängnisausbruch haben wir ohne Hilfe geschafft, aber bei der Skihütte konnten wir uns nur dank eines Tipps befreien – aber ich muss zu unserer Rechtfertigung anmerken, dass es an diesem Tag über 35 °C heiß war, wir tierisch geschwitzt haben und daher vielleicht nicht ganz so inspiriert waren … ;)).

Außerdem waren wir noch bei „Exit the Room Berlin“ und haben die Bombe entschärft, wobei uns hier vor allem das sehr atmosphärische Raumdesign und die vielen Requisiten angesprochen haben. Mit noch 3:44 auf der Uhr hatten wir trotz einiger Widrigkeiten (kaputte Schwarzlichtlampe, für die wir erst ewig eine Batterie gesucht haben, weil wir dachten, das gehört dazu *hüstel*) alle Rätsel geknackt und die Menschheit gerettet. 😉 Hier wollen wir demnächst auch noch den zweiten „Madness“ genannten Raum angehen.

**Update: Aus dem Irrenhaus sind wir unzwischen auch ausgebrochen, und dieses Spiel kann ich ebenfalls wärmstens empfehlen! Es war wieder ziemlich knifflig, aber wir haben es geschafft und können uns nun neuen Missionen widmen …**

Außerdem steht auch noch das Lösen eines Kriminalfalls bei Mission Accepted auf dem Programm, da dies mal eine andere Herangehensweise an das Spiel ist und sich sehr vielversprechend anhört. Danach schauen wir uns vermutlich noch einige der anderen Anbieter an, von denen es allein in Berlin inzwischen schon eine ganze Menge gibt.

Eine Übersicht über alle „Escape Games“ in Berlin und anderen Städten findet ihr hier:

http://www.escaperoomgames.de/room-escape-games-berlin

Probiert es doch auch mal aus, und viel Spaß dabei!

Disclaimer: Dieser Post wurde nicht gesponsert. Wir haben die Spiele aus eigener Tasche bezahlt, und ich schreibe diesen Blogeintrag nur, weil es mir wirklich Spaß gemacht hat!