Happy Towel Day 2015

Wer sich jetzt denkt: „Hö?“, dem sei diese Seite ans Herz gelegt: http://www.towelday.org/

(Kurzform: Der Towel Day, also Handtuchtag, ist ein Gedenktag für den britischen Autor Douglas Adams und findet am 25. Mai statt. Entsprechend des Ratschlags aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ trägt man an diesem Tag immer ein Handtuch bei sich.)

Alle anderen können sich derweil am Video erfreuen, das Samantha Cristoforetti, die italienische Astronautin, die momentan auf der ISS ist, heute gepostet hat:

Man muss diese Frau einfach lieben. ❤ Am besten folgt ihr ihr auch gleich auf Twitter unter https://twitter.com/AstroSamantha, wo sie unter anderem von den Kaffeeexperimenten berichtet und viele tolle Fotos postet, auch sehr nerdige wie beispielsweise dieses hier:

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Ich halte mich derweil an das Motto des heutigen Tages und überlege, wann ich die Serie mal wieder gucke! Don’t panic!

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Ergänzend möchte ich noch hinzufügen, dass Cory Doctorow auf seinem Blog dazu aufgefordert hat, im Gedenken an Terry Pratchett in diesem Jahr zusätzlich Fliederzweige zu tragen:

http://boingboing.net/2015/05/25/this-towel-day-remember-terry.html

Antizyklisch übersetzen

Momentan sitze ich gerade an einem Roman, der in der Weihnachtszeit spielt. Ständig ist die Rede von unter den Schuhen knirschendem Schnee, Weihnachtsbäumen, Festtagsstimmung usw. – und ich sitze hier bei strahlendem Sonnenschein und 20 °C und versuche, irgendwie in Stimmung zu kommen. Aber es wird vermutlich vielen anderen genauso gehen, die gerade Dinge betexten, fotografieren, übersetzen oder lektorieren, die eben kurz vor Weihnachten erscheinen und einiges an Vorlauf brauchen.

Was ich gerade mache? Ich übersetze dieses Buch hier:

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Kurzbeschreibung

Autorin Grace Madison kehrt nach fünf Jahren das erste Mal zurück nach Briar Creek und muss feststellen, dass sich in ihrem Heimatort nichts verändert hat. Die Zeit scheint stehen geblieben zu sein, und die weihnachtliche Behaglichkeit des idyllischen Örtchens schreckt sie nach all den Jahren in der Großstadt regelrecht ab. Sie kann sich nicht vorstellen, jemals wieder in Vermont zu leben. Doch der plötzliche Tod ihres Vaters und sein kleiner Buchladen, um den sich sonst niemand kümmern kann, lassen ihr erst einmal keine Wahl. Und dann begegnet ihr auch noch Luke Hastings, der Mann, den sie nie wiedersehen wollte – und der ihr Herz immer noch höher schlagen lässt …

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Olivia Miles gewann 2011 Harlequins Happy Holidays Contest. Seitdem schickt sie ihre Protagonistinnen mit Vorliebe aus der Großstadt in idyllische Einöden. Denn obwohl die Autorin schon immer in großen Metropolen lebte und arbeitete, weiß sie den Kleinstadt-Charme zu schätzen. Ihre Romane wurden bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt. Miles lebt mit ihrer Familie in Illinois.

Weitere Infos u.a. hier: http://www.egmont-lyx.de/buch/winter-in-briar-creek/

oder hier: http://www.amazon.de/Winter-Briar-Creek-Olivia-Miles-ebook/dp/B00XIT87VE/ref=sr_1_2?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1432294473&sr=1-2

Game of Thrones: The Musical (Red Nose Day USA)

In den letzten Tagen schlug mal wieder der Nerdalarm an, da nach und nach einige Videos auftauchten, die Schauspieler aus „Game of Thrones“ und die Jungs von Coldplay bei einem gemeinsamen Projekt zeigen: Game of Thrones: The Musical. Im Rahmen des Red Nose Day USA wurde zu Spenden aufgerufen, um die Armut von Kindern in den USA und auf der ganzen Welt zu bekämpfen. Mehr Infos hier: https://www.rednoseday.org/

Kommen wir nun zu den Videos. Es begann mit dem großartigen Peter Dinklage (Tyrion Lennister).

Als Nächstes tauchte ein Video von Nikolaj Coster-Waldau (Jamie Lennister) auf:

Danach gab sich die Khaleesi Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) die Ehre:

Und heute ist zu guter Letzt das ganze Video verfügbar, viel Spaß damit. („Red wedding, red wedding, lots of stabbing and a bit of beheading.“ *sing*)

Das und noch vieles mehr lief im dreistündigen Fernsehspecial bei NBC, bei dem Comedians, Musiker und Schauspieler auftraten. Spenden kann man hier: https://www.rednosedayusa.org/ oder hier: http://www.prosieben.de/tv/red-nose-day/spenden2

Wayward Pines von Blake Crouch

Ich hatte vor einiger Zeit das Vergnügen, „Wayward Pines“ von Blake Crouch zu übersetzen, und der erste Band ist unter dem Titel „Psychose (Ein Wayward-Pines-Thriller, Band 1)“ erschienen.

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http://www.amazon.de/Psychose-Ein-Wayward-Pines-Thriller-Blake-Crouch-ebook/dp/B00BC0TVRU/ref=sr_1_3?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1431429489&sr=1-3&keywords=crouch

 

 

Kurzbeschreibung

Secret-Service-Agent Ethan Burke hat in Wayward Pines, Idaho, eine klare Mission: Er soll zwei Bundesagenten aufspüren, die einen Monat zuvor in der abgelegenen Stadt verschwunden sind. Aber nur wenige Minuten nach seiner Ankunft wird Ethan in einen schweren Unfall verwickelt. Er kommt im Krankenhaus wieder zu sich, und sein Ausweis, sein Handy und sein Aktenkoffer sind verschwunden. Das Krankenhauspersonal scheint freundlich zu sein, aber irgendwas ist … merkwürdig. Im Verlauf der nächsten Tage stößt Ethan bei den Nachforschungen über das Verschwinden seiner Kollegen auf immer neue Fragen anstatt auf Antworten. Warum kann er seine Frau und seinen Sohn zu Hause nicht telefonisch erreichen? Warum glaubt ihm niemand, dass er der ist, für den er sich ausgibt? Und warum ist die Stadt von Elektrozäunen umgeben? Sollen sie verhindern, dass die Bewohner fliehen? Oder sollen sie etwas anderes fernhalten? Mit jedem Schritt, den Ethan der Wahrheit näher kommt, entfernt er sich weiter von der Welt, die er zu kennen glaubte, und von dem Mann, für den er sich gehalten hatte, bis er sich einer schrecklichen Tatsache bewusst wird: Es könnte sein, dass er Wayward Pines nicht mehr lebend verlassen wird.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Blake Crouch wurde 1978 in North Carolina geboren. Er hat in Chapel Hill an der University of North Carolina seinen Abschluss in Englisch und kreativem Schreiben gemacht und fünf Jahre später seine ersten beiden Romane veröffentlicht. Seitdem sind acht weitere Romane sowie zahlreiche Novellen, Kurzgeschichten und Artikel erschienen. Es gibt Pläne, drei seiner Romane, eine Novelle und eine Kurzgeschichte zu verfilmen. Heute lebt er in Durango, Colorado.

Und jetzt kommt die Miniserie!

Am 14.5.2015 startet auf Fox die Miniserie zu „Wayward Pines“, und ich bin schon sehr gespannt, wie sie alles umgesetzt und was sie verändert haben. Hier gibt’s schon mal den Trailer:

Die Reihe besteht aus insgesamt drei Bänden (bisher zumindest) und lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall. Allerdings finde ich den ersten Band herausragend, da er ungemein spannend ist und man sich sehr lange fragt, wo Ethan eigentlich gerade wirklich ist …

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http://www.amazon.de/gp/product/B00TP1RZE4/ref=series_rw_dp_sw

Vermisst: Kate Huntley von Theresa Ragan

Momentan ist mal wieder ein von mir übersetzter Roman als Kindle-Edition bei Amazon für 2,49 € im Angebot: „Vermisst: Kate Huntley“ von Theresa Ragan.

Kurzbeschreibung

Die fünfzehnjährige Kate Huntley muss im Urlaub in der Karibik mit ansehen, wie ihr Vater, ein bekannter US-Wissenschaftler, ermordet wird. Die folgenden zehn Jahre lebt Kate alleine auf Haiti, einem der gefährlichsten und ärmsten Länder der westlichen Hemisphäre. Dabei vergeht kein Tag, an dem sie nicht an ihren Vater denkt. Kate geht bis an ihr Limit, um körperlich und geistig stark zu werden. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben. Und sie lebt nur aus einem einzigen Grund … um Rache zu nehmen.

Nun soll der frischgebackene FBI-Agent Jack Coffrey sie zurück in die Vereinigten Staaten in Sicherheit bringen, da es noch viele Unklarheiten in Bezug auf den Tod ihres Vaters gibt. Kate will jedoch nicht kooperieren, sondern behandelt ihn wie einen Feind und weigert sich, ihn zu begleiten. Alles an ihr scheint im Widerspruch zueinander zu stehen, bis ihm letzten Endes klar wird, dass nichts so ist, wie es scheint.

Über den Autor

Nachdem sie 1992 Jude Deveraux’ »Mehr als nur Träume« gelesen hatte, wollte Theresa Ragan nur noch eines: Schriftstellerin werden. Die nächsten fünf Jahre verbrachte sie damit, sich in die Geschichte des Mittelalters einzuarbeiten und »Return of the Rose« zu schreiben. Obwohl sie als Mutter von vier Kindern alle Hände voll zu tun hatte, wusste sie, dass das Schreiben ihre Berufung war, da nichts und niemand sie daran hindern konnte, Worte zu Papier zu bringen.

Ihre Bücher wurden sechsmal für den Preis Golden Heart der Romance Writers of America (den Liebesroman-Oscar für unveröffentlichte Werke) nominiert. Nachdem sie 20 Jahre lang geschrieben hatte, beschloss Theresa Ragan, ihre Bücher selbst zu veröffentlichen, und hat diesen Schritt niemals bereut. Seit 2011 hat Theresa Ragan mehr als 650.000 Bücher verkauft und ihren ersten Verlagsvertrag bei Thomas & Mercer unterschrieben. Am 10. April 2013 erschien zum ersten Mal eines ihrer Bücher auf den Bestsellerlisten der New York Times und von USA Today.

Theresa Ragan schreibt Mittelalter-Zeitreiseromane, zeitgenössische Liebesromame, Romantic Suspense und unter dem Pseudonym T.R. Ragan Thriller.

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http://www.amazon.de/Vermisst-Kate-Huntley-Theresa-Ragan-ebook/dp/B00L2P03WC/ref=sr_1_15?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1431385213&sr=1-15&keywords=kerstin+fricke

 

re:publica 2015 – ein persönlicher Rückblick

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Und da ist sie auch schon wieder vorbei, die re:publica 2015.

Von vielen als „Klassentreffen der deutschen Internetschickeria“ tituliert oder mit ähnlichen Bezeichnungen belegt, ist sie für mich einerseits die Möglichkeit, mich in vielen Bereichen aufzuschlauen, mal über den Tellerrand zu schauen und mir Sessions über Themen anzuhören, die mir am Herzen liegen, andererseits aber auch die Chance, viele tolle Menschen zu treffen, denen ich sonst nur virtuell über den Weg laufe. 🙂

Da die Inhalte im Netz zur Verfügung stehen, möchte ich hier die vier Sessions hervorheben, die mir am besten gefallen haben, und am Ende noch auf ein paar weitere hinweisen, die mir empfohlen wurden und die ich noch nachholen möchte (man kann sich halt nicht klonen … ^^).

Zygmunt Bauman sprach derart fesselnd über „From privacy to publicity: The changing mode of being-in-the-world„, dass ich während der ganzen Session nicht einmal auf mein Handy geguckt habe (und das will bei der re:publica schon was heißen).

Eins von vielen Zitaten, die ich mir gemerkt habe: „Modern Descartes: I am seen on the screen therefore I am.“

Schaut es euch am besten selbst einmal an (nur hören reicht auch, da der Mann nur seine Worte braucht, um seine Inhalte zu vermitteln):

https://re-publica.de/session/privacy-publicity-changing-mode-being-world

Cory Doctorow (ja, genau, der Autor, der unter anderem „Little Brother“ und „Homeland“ geschrieben hat und den ich verdammt gerne auch mal übersetzen würde), hielt eine Session über „The NSA are not the Stasi: Godwin for mass surveillance„, die mit Geheimdiensten aber nur am Rande zu tun hatte und auch sonst viel Stoff zum Nachdenken beinhaltete.

Wie zu erwarten war, hatte er einige Nerd-Zitate in seinen Text eingebaut, gemerkt habe ich mir vor allem, wie er bei seiner Beschreibung eines modernen, vernetzten Hauses sagte: „House: Earl Grey Tea Hot.“

https://re-publica.de/session/nsa-are-not-stasi-godwin-mass-surveillance

Sehr interessant und unterhaltsam war auch Alexander Gerst (unser Mann im All <3) mit „Blue dot mission: Sechs Monate leben und arbeiten auf der ISS.“ Der Mann sollte das hauptberuflich machen, denn er ist wirklich eine coole Socke und hat so fesselnd und lustig von seiner Zeit auf der ISS berichtet, dass diese Stunde eigentlich Pflichtprogramm für jeden aus jeder Altersklasse ist, der sich für das Thema interessiert.

https://re-publica.de/session/blue-dot-mission-sechs-monate-leben-und-arbeiten-auf-iss

Nachdem ich mich während der Übersetzung von „Netwars“ von M. Sean Coleman sehr intensiv mit diesen Themen befasst hatte, musste ich mir natürlich auch „A deeper frontier of freedom – The state of the deepweb“ mit Joana Varon (Coding Rights), Jacob Applebaum (Tor Project) und Heiko Rittelmeier (Bund Deutscher Kriminalbeamter) anhören. Die Diskussion war sehr interessant und aufschlussreich.

https://re-publica.de/session/deeper-frontier-freedom-state-deepweb

So, das waren meine vier Highlights, nachfolgend noch ein paar Tipps, die man in Mußestunden nachholen kann. Das Ranking ist dabei beliebig und erhebt keinen Anspruch auf eine Wertung.

Felix Schwenzel: Kognitive Dissonanz

https://re-publica.de/session/kognitive-dissonanz

Addie Wagenknecht und Jillian York: Deep Lab – Art and Hacking in the post-Snowden Age

https://re-publica.de/session/deep-lab-art-and-hacking-post-snowden-age

Gunter Dueck: Schwarmdummheit

https://re-publica.de/session/schwarmdummheit

Justin Hall: Self exploitation on today’s internet

https://re-publica.de/session/self-exploitation-todays-internet

Sehr lustig und großartig war anscheinend auch: Carolin Meyer & Josefine Matthey: „7 von 83 Kundinnen fanden die folgende Rezension hilfreich – eine Produktrezensionslesung“

https://re-publica.de/session/7-83-kundinnen-fanden-folgende-rezension-hilfreich-produktrezensionslesung

Auch hier reiche ich ein Video nach, wenn ich eins entdecke, vorerst gibt’s immerhin eine Audioversion:

https://voicerepublic.com/talks/7-von-83-kundinnen-fanden-die-folgende-rezension-hilfreich-eine-produktrezensionslesung

Und wer immer noch nicht genug hat, findet weitere Infos auf der offiziellen re:publica-Seite unter https://re-publica.de

Außerdem gibt es die Videos der Sessions natürlich auch auf dem YouTube-Kanal unter: https://www.youtube.com/user/republica2010/videos

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Ich freue mich derweil auf die re:publica 2016, die bestimmt wieder genauso gut wird. Danke an die Organisatoren, zahlreichen Helfer und tollen Redner, die das alles erst möglich gemacht haben!