Spitznamen übersetzen oder nicht?

Im aktuellen Buchprojekt stoße ich wieder auf ein altbekanntes Problem, für das es irgendwie keine Generallösung gibt: Übersetzt man Spitznamen oder bleiben sie im Original stehen?

Aktuelles Beispiel: Die Protagonistin des zu übersetzenden Buches wird „Prissy Princess“ und später kurz „Priss“ genannt. Jetzt könnte man sich den Kopf zermartern und eine deutsche Entsprechung suchen oder den Namen einfach so stehen lassen, weil a) der Roman ohnehin in den USA spielt und b) der Leser das auch so versteht.

Da mich zu übertrieben eingedeutschte Namen oft ärgern und man oft durch einen kurzen eingeschobenen Halbsatz eine Erklärung liefern und die Sache elegant lösen kann, tendiere ich meist dazu, die englische Version zu übernehmen, aber es gibt auch Fälle, in denen das blöd klingt.

Und so gerate ich jedes Mal wieder ins Grübeln, was ich in diesem Fall machen soll …

Wie lösen das wohl andere Übersetzer*innen?

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