Voldemort: Origins of the Heir

Es gibt ja Fanfilme, bei denen kann man nur noch staunen … Da wird nicht an Arbeit, Aufwand und Mühe gespart, und das Endergebnis kann sich durchaus sehen lassen (und ist mitunter sogar besser als mancher Kinofilm).

Richtig vom Hocker hat mich dieser inoffizielle Fanfilm aus dem »Harry Potter«-Universum, in dem Voldemorts Vorgeschichte erzählt wird. In über 50 Minuten und mit beeindruckenden Effekten und Sounds haben die Jungs und Mädels da wirklich was auf die Beine gestellt. Respekt!

 

 

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»Star Wars Kochbuch: Cantina«

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»Star Wars: Cantina – 40 Rezepte aus einer weit, weit entfernten Galaxis« war eines der »Nerd-Kochbücher«, das ich unbedingt haben musste, so als Star-Wars- und Kochbuchfan.

Und das Buch ist wirklich sehr schön aufgemacht. Die Rezepte wurden einzelnen Planeten wie Tatooine, Kashyyk oder Jakku zugeordnet, was an sich mal eine witzige und neue Idee ist, manchmal aber etwas zu gewollt rüberkommt, und in unterschiedliche Schwierigkeitsstufen wie »Padawan-Niveau« oder »Jedi-Meister-Niveau« eingeteilt, sodass man gleich weiß, wie viel Arbeit einen so erwartet. Während der Padawan meist nur die einzelnen Zutaten vermischen muss, hat ein Jedi-Meister schon recht anspruchsvolle Aufgaben zu erledigen.

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Auch Jedis mögen Käsekuchen 🙂

Stellenweise fragt man sich zwar schon, welchen Bezug dieses Rezept jetzt eigentlich noch zu »Star Wars« hat, aber solange das Endergebnis schmeckt und die ganze Sache überzeugend präsentiert wird, drücke ich da auch mal ein Auge zu.

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Die Bilder sind stellenweise etwas dunkel, aber die Rezepte werden im Großen und Ganzen sehr wirkungsvoll präsentiert, und die einzelnen, nach Systemen sortierten Kapitel werden mit einer netten kleinen Einführung eingeleitet.

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Auch dieses Buch ist eine schöne Geschenkidee für »Star Wars«-Fans und Freunde ausgefallener Kochbücher,  das sich viele vermutlich vor allem als Sammlerstück ins Regal stellen werden – wenngleich die Rezepte größtenteils durchaus brauchbar sind. Ich habe es jedenfalls gern in meine Sammlung aufgenommen und bedanke mich ganz herzlich bei Panini für das Rezensionsexemplar.

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LEGO kennt mich

Da öffnet man ganz unbedarft ein LEGO-Ninjago-Tütchen* und zieht genau die richtige Figur raus. Ich bin begeistert – Kaffeetasse, Rechner (LEGO-Laptop 😂), Pferdeschwanz, Brille, Nerd-Shirt: ich bei der Arbeit 😉

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*Jetzt wisst ihr auch, welchen Stellenwert der Valentinstag in diesem Haushalt hat 😉 Wir geben beide nichts auf aufgezwungene Feiertage, aber lustige kleine Mitbringsel und Gaggeschenke gehen immer 😀

»The Shape of Water«

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Der Film »The Shape of Water« hat ja dank diverser Nominierungen (darunter 13 x für den Oscar) und Auszeichnungen wie einem Golden Globe für Regisseur Guillermo del Toro schon einige Bekanntheit erlangt und startet am 15.2. nun endlich auch in den deutschen Kinos. Ich bin schon sehr gespannt darauf und werde ihn mir garantiert sehr bald anschauen. Zur Erinnerung noch mal der Trailer:

Und bei zeit.de gibt es auch eine sehr schöne, jedoch nicht ganz spoilerfreie Kritik dazu: http://www.zeit.de/2018/07/shape-of-water-guillermo-del-toro


Witzigerweise hatte ich ja letztes Jahr den Trailer verbloggt und kurz darauf den Auftrag bekommen, das »Buch zum Film« zu übersetzen, worüber ich mich sehr gefreut habe (Eingeweihten auch für gewisse Zeit als das »Geheimprojekt« bekannt).

Was ich beim Übersetzen jedoch nicht wusste, sondern nur erahnte, war, dass sich Buch und Film schon gewaltig unterscheiden. Wie ihr in diesem Artikel von io9 nachlesen könnt, ist der Roman nämlich weitaus mehr als nur eine Buchadaption der Filmvorlage. Vielmehr haben Guillermo del Toro und Daniel Kraus zwar zusammen die Grundideen ausgearbeitet, ab einem gewissen Zeitpunkt jedoch eigenständig weitergearbeitet, sodass im Buch zwar durchaus die Hauptgeschichte des Films erzählt wird (jedenfalls gehe ich nach Ansicht des Trailers davon aus; den Film kenne ich ja noch nicht), es aber auch Handlungsstränge gibt, die im Film überhaupt nicht vorkommen, und sich auch sehr viele Kleinigkeiten und Details unterscheiden.

Hätte ich das beim Übersetzen gewusst, wären mir so manche Panikanfälle erspart geblieben – denn ich stand oftmals vor einem Rätsel, wenn im Buch etwas beschrieben wurde, das im Trailer ganz anders aussah … 😉

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Der Roman erscheint als E-Book am 26.02.2018 und als Taschenbuch am 01.03.2018 bei Droemer Knaur und ist natürlich auch bei Buch7, Amazon und natürlich dem Buchhändler eures Vertrauens (beispielsweise hier: https://mybookshop.shop-asp.de/) erhältlich.

E-Book, Knaur eBook
26.02.2018, 432 S.

ISBN: 978-3-426-45267-7

Klappenbroschur, Knaur TB
01.03.2018, 432 S.

ISBN: 978-3-426-52307-0

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Trailer: »Han Solo – A Star Wars Story«

Da ist er nun endlich, der lang erwartete Trailer zum Han-Solo-Film – und so richtig kann ich mich mit Alden Ehrenreich in der Rolle noch nicht anfreunden. Allerdings gefällt mir der Trailer schon recht gut, und wenn man mal alles vergisst, was man über »Star Wars« weiß, könnte das sogar ein netter Kinoabend werden. Ich bin gespannt, werde aber mit sehr geringen Erwartungen in den Film gehen.

Was sagt ihr zum Trailer und zum Hauptdarsteller?

Vorschau: „Der Heckenritter, Teil 3“

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Das englische Original, das deutsche Cover ist noch in Arbeit

Während ich gerade in diversen Projekten stecke und ordentlich zu tun habe, kann ich euch ja zwischendurch wenigstens mal verraten, was ich letztens übersetzt habe: „Der Heckenritter 3 – Der geheimnisvolle Ritter“ von George R. R. Martin.

Teil 1 und Teil 2 („Das verschworene Schwert“) sind ja schon einige Jahre auf dem Markt, und bald könnt ihr dann auch den dritten Teil auf Deutsch lesen. Der Band ist für den 27.3.2018 angekündigt, und weitere Infos (Achtung, Werbung!) zu allen Bänden findet ihr bei Panini.

Übersetzer auf 3sat

Auf 3sat lief letztens ein etwa sechsminütiger Beitrag über Übersetzer, in dem Ulrich Blumenbach und Maralde Meyer-Minnemann porträtiert wurden: Das Video dazu findet ihr unter http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=71196.

Was macht eigentlich … ein Übersetzer
Sie sind berufsbedingte Einzelgänger. Gedankenvolle Schattenwesen unsichtbar im Dienste Dritter und immer auf der Suche nach der Ideallinie eines Textes: Übersetzer.

Und wenn ihr schon einmal bei der Sendung »Kulturzeit« seid, schaut euch doch gleich noch das Interview mit Frank Heibert an, der unter anderem Don DeLillo übersetzt: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=59424

Kulturzeit-Interview mit Frank Heibert
… dem deutschen Übersetzer von Don DeLillo: Wir haben mit Don DeLillos deutschem Übersetzer Frank Heibert u.a. darüber geredet, wie es ist, mit einem Autor zu kommunizieren, der keinen E-Mail-Account hat.

 

Rezension: »MINECRAFT: DAS ULTIMATIVE INOFFIZIELLE KOCHBUCH FÜR MINECRAFTER«

Wie ich ja schon einmal angemerkt habe, bin ich ein großer Kochbuchfan (und ich koche und backe zur Entspannung auch sehr gern), und insbesondere »Nerd-Kochbücher« haben es mir angetan. Da ich ja seit einiger Zeit eine Romanreihe zu »Minecraft« übersetze und eine weitere lektoriere, kam ich am »Ultimativen inoffiziellen Kochbuch für Minecrafter« natürlich nicht vorbei – das mir vom Panini-Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.

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Wer jetzt aber glaubt, dass man mit den Rezepten nichts anfangen kann, der hat sich gewaltig geirrt. Zwar tragen viele Rezepte logischerweise Minecraft-typische Namen und sind optisch an Spielelemente angelehnt, aber der Großteil ist durchaus alltagstauglich und essbar. Hinter einer »Hühnerreiter-Kraftbrühe« verbirgt sich beispielsweise eine ganz normale leckere Hühnersuppe, die eigentlich jedem schmecken dürfte.

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Einige süße Sachen wie die oben abgebildeten Marshmallow-Ghasts oder die nachfolgenden Spinnenaugen im Glas mögen auf den ersten Blick vielleicht für jeden sehr ansprechend aussehen, lassen aber garantiert die Herzen von Minecraft-Fans höher schlagen.

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Für Schleimwürfel braucht man auch kein besonderes Insiderwissen, wird aber garantiert jeden Wackelpuddingfreund glücklich machen.

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Meiner Ansicht nach ist das Buch ein lustiges Geschenk für Menschen, die entweder etwas mit Minecraft anfangen können oder auf abgefahrene Kochbücher stehen, wobei ich es für Kinder aufgrund der nicht immer einfachen Rezepte nur eingeschränkt empfehlen würde.

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