»Early Man«

Ich mag ja die Aardman Studios und liebe »Wallace & Gromit« heiß und innig, mag aber auch »Shaun das Schaf« sowie den Piratenfilm, einige der anderen Sachen wie »Chicken Run« jedoch deutlich weniger, von daher bin ich in Bezug auf den neuesten Streich ein wenig zurückhaltend. Der Trailer ist jetzt nicht die Bombe; der Film könnte ganz nett werden – oder auch nicht … Was denkt ihr?

 

Mich erinnert das Ganze ein wenig an die »Gogs«, die ich mir sogar auf DVD geholt habe, weil ich sie lustig finde. Kennt ihr sie schon? Falls nicht, hier die erste Folge:

 

Buchtipp: »Poe – Illustrated Tales of Mystery and Imagination«

 

Dieses Buch lag als einziges englischsprachiges Exemplar auf dem Remittendentisch und musste natürlich sofort mit! Es enthält zehn Kurzgeschichten von Edgar Allan Poe, darunter Klassiker wie »The Pit and the Pendulum« und »The Black Cat« sowie Gedichte wie »The Raven«, die alle wunderschön und manchmal auf sehr eigene Weise mit Illustrationen versehen wurden.

Poe-Liebhaber und Menschen, die sein Werk kennenlernen möchten, sollten mal einen Blick in diesen Hardcoverband mit Lesebändchen werfen, und wer wie ich schön gestaltete Bücher liebt, wird seine wahre Freude an diesem Werk haben. Ein dickes Lob an den »Die Gestalten Verlag«, der diese von namhaften Illustratoren verschönerte Ausgabe möglich gemacht hat.

Bücherberge

 

Wer hier schon länger mitliest, wird sich vielleicht erinnern, dass ich letztes Jahr zur Fastenzeit verkündet habe, vorerst keine Bücher mehr kaufen zu wollen. Diesen Vorsatz habe ich erstaunlich gut und weit über die Fastenzeit hinaus durchgehalten – wobei ich natürlich zugeben muss, dass hier noch mehr als genug ungelesene Bücher in den Regalen stehen oder auf dem E-Book-Reader schlummern. Außerdem *muss* ich ja hin und wieder für die Arbeit einiges kaufen, sei es als Übersetzungsvorlage oder als Referenzmaterial, bekomme hin und wieder Rezensionsexemplare oder Geschenke und gewinne gelegentlich auch mal ein Buch, sodass eigentlich weiterhin mehr Lesestoff hier eintrudelt, als weggelesen werden kann …

Allein im letzten Monat hat sich dank Weihnachten und einem Schwächeanfall am Remittendentisch ein ganzer Berg neuer Bücher hier angesammelt (siehe Fotos oben) – von denen ich euch garantiert eine ganze Menge genauer vorstellen werde …

Morgen zeige ich euch daher ein Buch, das mich auf dem „Grabbeltisch“ förmlich angesprungen hat und einfach wunderschön ist: »Poe – Illustrated Tales of Mystery and Imagination«.

Bis dahin würde mich allerdings noch interessieren, wie ihr diesen Bücherbergen Herr werdet: Kauft ihr weniger, lest ihr mehr oder hofft ihr wie ich, dass man irgendwann mal genug Zeit finden wird, das alles noch genügend zu würdigen?

Ich habe jedenfalls vor, das Buchkaufverbot weiterhin einzuhalten (mit wenigen Ausnahmen, wenn man beispielsweise auf einer Lesung ist) und einen großen Bogen um Remittendentische machen …

Gewinnspiel: »Was vom Feuer übrig blieb«

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Nächste Woche erscheint meine Übersetzung des dritten Romans von Emily Bleeker »Was vom Feuer übrig blieb«, und zu diesem Anlass hat mir der Verlag AmazonCrossing freundlicherweise auch ein paar Verlosungsexemplare zur Verfügung gestellt.

In diesem Buch lernen wir Ellie Brown kennen, die eigentlich Medizin studieren wollte, nun aber in ihre Heimatstadt zurückgekehrt ist (obwohl sie ihr eigentlich auf ewig den Rücken kehren wollte), damit sie sich nach dem Schlaganfall ihres Vaters zusammen mit ihrer Schwester um ihn kümmern kann.

So verdient sie sich ihren Lebensunterhalt vorerst als Rettungssanitäterin, und als sie zu einem weiteren Einsatz gerufen wird, stellt sie panisch fest, dass an der genannten Adresse ihre Schwester mit ihrer Familie wohnt …

Der neue spannende Roman der Bestsellerautorin Emily Bleeker um Familiengeheimnisse und die Verbindung zwischen zwei Schwestern.

Die Medizinstudentin Ellie Brown hätte nie gedacht, dass sie in ihre Heimatstadt Broadlands zurückkehren würde, um dort als Rettungssanitäterin zu arbeiten. Doch ein Schlaganfall ihres Vaters zwingt sie überraschend dazu. Während Ellie noch versucht, sich mit dem Leben in der Provinz zu arrangieren, geht ein Notruf ein und sie wird zum Haus ihrer Schwester Amelia gerufen: Zu ihrem Entsetzen wurden sie und ihr Mann Steve bei einem Einbruch angeschossen. Während Amelia im Krankenhaus um ihr Leben kämpft, stellt Ellie Nachforschungen in der Vergangenheit ihrer Familie an – und kommt dunklen Geheimnissen auf die Spur, die ihr Leben für immer verändern könnten.

Die Story ist voller Verwicklungen und spannend, dabei jedoch glaubhaft geschrieben, und man fragt sich relativ lange, was eigentlich wirklich passiert ist, da man in Rückblenden nur Bruchstücke erfährt.

Nachdem es im ersten Roman von Emily Bleeker um einen Flugzeugabsturz ging (»Aus den Trümmern«) und der Nachfolger »Wenn ich nicht mehr bin« mit seiner Geschichte um Luke Richardson, der nach dem Tod seiner Frau Briefe von ihr bekommt, sogar zum Bestseller wurde – mehrere Wochen auf Platz 1 der Kindle-Charts! –, bin ich natürlich gespannt, wie der dritte Streich der Autorin bei den Lesern ankommt.

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Weitere Informationen zu »Was vom Feuer übrig blieb« findet ihr bei Amazon, wo es die Kindle-Version aktuell noch zum Vorbestellerpreis von 2,99 € gibt. Der Roman erscheint am 23. Januar 2018 als E-Book und Taschenbuch.

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Was gibt es zu gewinnen?

Ich verlose zweimal eine Taschenbuchausgabe des Romans »Was vom Feuer übrig blieb«.

Was müsst ihr tun?

Hinterlasst mir einfach einen Kommentar (oder schickt mir eine E-Mail an pbcat(at)gmx.de), verratet mir, auf welches Buch ihr euch 2018 am meisten freut, und schon nehmt ihr an der Verlosung teil.

Gebt bitte auch eure E-Mail-Adresse an, damit ich euch im Gewinnfall erreichen kann, aber schreibt bitte keine E-Mail- oder Postadressen in die Kommentare (Datenschutz!).

Wie lange läuft das Gewinnspiel?

Das Gewinnspiel startet ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Posts und endet am Freitag, den 26.01.2018, um 24 Uhr.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Für die Verlosung gilt: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Teilnahme ab 18 Jahren, und ich verschicke nur an Adressen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Außerdem behalte ich mir das Recht vor, das Gewinnspiel vorzeitig abzubrechen.

Der Gewinner wird per Losverfahren (True Random Number Generator, http://www.random.org) unter allen Kommentaren, die o.g. Bedingungen erfüllt haben, ermittelt und per E-Mail benachrichtigt.

Alle persönlichen Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und anschließend gelöscht.

wenn ich nicht mehr bin

»Dear Satan«

Okay, Weihnachten ist schon eine Weile vorbei, aber solange in einigen Wohnzimmern noch der Weihnachtsbaum steht (so wie bei uns, wenn auch nicht mehr lange), darf man doch noch Weihnachtsfilme posten, oder? Vor allem, wenn das Werk nur etwas mehr als sechs Minuten lang ist und der Sprecher Patrick Stewart heißt!!!

Habt viel Spaß mit »Dear Satan«!

 

NARRATED BY: PATRICK STEWART

WRITTEN, DIRECTED, ANIMATED & PRODUCED BY ANOMALY:

WRITTEN BY: ALEX BINGHAM, CONRAD SWANSTON, CRAIG AINSLEY
ANIMATION DIRECTION BY: BEN WHITE
ANIMATED BY: BEN PEARSE, JOAO PEREIRA, TOM MALINS
ILLUSTRATED BY: SERGE SEIDLITZ (B&A)
TYPOGRAPHY BY: KERRY ROPER
ASBESTOS COMPLIANCE OFFICER: OLI BEALE
DIRECTED BY: ALEX BINGHAM, BEN WHITE, CONRAD SWANSTON
PRODUCED BY: TARA OLIVER
SOUND DESIGN BY: MARK HELLABY, MIKE BOVILL (750MPH)
COMPOSED BY: ASHLEY BATES, JAMIE MASTERS (ADELPHOI)

5 Dinge, die Obi-Wan Kenobi Luke Skywalker besser erzählt hätte (anstatt zu lügen)

Ich habe letztens einen Blogeintrag für TOR-Online übersetzt, den ich euch nicht vorenthalten möchte, da ich den Artikel von Emily Asher-Perrin auf Tor.com schon sehr witzig fand:

https://www.tor-online.de/feature/film/2017/12/5-dinge-die-obi-wan-kenobi-luke-skywalker-besser-erzaehlt-haette/

Ist zwar nicht bierernst gemeint, aber in vielen Punkten muss man ihr schon zustimmen … 😉

Die Longlists des SERAPH 2018 stehen

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Nachdem die Vorjury wieder einmal fleißig gelesen hat, stehen nun die Longlists des SERAPH 2018:

SERAPH 2018 Titel der Longlist „Bestes Debüt“:

Markus Cremer: Archibald Leach und die Monstrositäten des Marquis de Mortemarte (Art Skript Phantastik)

Hagen Haas: Drei Tage bis Vollmond: Dämonen unterm Dom (Feder & Schwert)

Christian Handel: Rosen & Knochen – Die Hexenwald-Chroniken (Drachenmond-Verlag)

Theresa Hannig: Die Optimierer (Bastei-Lübbe)

Thekla Kraußeneck: Cronos Cube (Liesmich Verlag)

Anton Weste: Nacht über Herathis (Feder & Schwert)

SERAPH 2018 Titel der Longlist „Bestes Buch“:

Andreas Brandhorst: Das Erwachen (Piper)

Dietmar Dath: Der Schnitt durch die Sonne (S.Fischer Verlag)

Akram El-Bahay: Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt (Bastei-Lübbe)

Klaus Frick: Das Blutende Land (DroemerKnaur)

Mechthild Gläser: Emma, der Faun und das vergessene Buch (Loewe)

Bernhard Hennen: Elfenmacht (Heyne)

Mariella Heyd: Die Braut des blauen Raben (Zeilengold Verlag)

Ju Honisch: Seelenspalter (DroemerKnaur)

Michael Marrak: Der Kanon mechanischer Seelen (Amrun Verlag)

Kai Meyer: Die Spur der Bücher (FJB)

Karl Olsberg: Boy in a White Room (Loewe)

Bernd Perplies: Der Drachenjäger – Die erste Reise ins Wolkenmeer (TOR)

Katharina Seck: Tochter des dunklen Waldes (Bastei-Lübbe)

Eva Siegmund: Cassandra (cbt)

F. I. Thomas: Glühender Zorn (Krieg der Drachen 1) (Piper)

SERAPH 2018 Titel der Longlist „Bester Independent-Titel“:

Elenor Avelle: Infiziert

Nora Bendzko: Kindsräuber

Timothy Dawson: Die Chroniken von Eduschee

Katrin Ils: Unstern

Birte Lämmle: Enya – Windsbraut

Janna Ruth: Im Bann der zertanzten Schuhe

Matthias Teut: Erellgorh – Geheime Wege

Der Preis wird am 15.03.2018 auf der Leipziger Buchmesse verliehen, und abends können die Preisträger und Nominierten im Rahmen des „Langen Fantasy-Leseabends“ gebührend gefeiert werden. Vorher wird allerdings noch ein bisschen gesiebt, denn Anfang Februar wird erst einmal die Shortlist bekannt gegeben.

Ihr könnt ja derweil schon einmal in der Longlist stöbern (ich war ja auch dieses Mal in der Vorjury und habe einen Teil der Bücher in den letzten Wochen gelesen – mal schauen, ob ich den Rest noch nachholen kann … ;-)).

Die ganze Pressemeldung der Phantastischen Akademie findet ihr hier: http://phantastische-akademie.de/2018/01/08/aller-guten-dinge-sind-drei-phantastische-akademie-praesentiert-die-longlists-des-seraph-2018/

Ausgelost! :)

Uff, es ist vollbracht, ich habe die 24 Gewinner meines Adventskalenders ausgelost. 🙂 (Sorry, dass es ein bisschen gedauert hat!)

Der Großteil der Gewinner ist informiert (alle, deren Adresse ich bereits hatte, bekommen Überraschungspost), und ich konnte heute bereits 21 Briefe, Büchersendungen oder Pakete losschicken.

Ein Gewinn wird persönlich überreicht, und wenn die Damen „Susi“ (Kommentar vom 10.12.) und „bookslove26“ (Kommentar vom 23.12.) noch in ihren elektronischen Briefkasten schauen und mir ihre Adresse schicken, dürften bald alle Gewinner ihren neuen Lesestoff in den Händen halten.

Ich möchte mich auf jeden Fall noch einmal ganz herzlich bei allen fürs Mitmachen bedanken – und allen, die dieses Mal nicht gewonnen haben, kann ich versichern, dass ich garantiert bald wieder was verlosen werde.

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So sieht das dann aus, wenn man 21 Gewinne zur Post bringt … 😉

»Anansi Boys« von Neil Gaiman

BBC Radio gibt sich momentan mit diversen Hörspielreihen richtig Mühe, und aktuell kann man sich online unter anderem die Adaption von »Anansi Boys« aus der Feder von Neil Gaiman anhören. Die insgesamt sechs Folgen stehen nach der Ausstrahlung 30 Tage online zur Verfügung – also hört doch mal rein. 🙂

A new, six-part adaptation of Neil Gaiman’s mythical fantasy about the trickster god Anansi and his unsuspecting son Charlie. Starring Jacob Anderson and Lenny Henry.

Alle weiteren Infos sowie die Links zum Anhören findet ihr hier.

Und bevor jemand fragt: Ja, eine der Hauptrollen spricht Jacob Anderson, den viele vermutlich als Grey Worm aus »Game of Thrones« kennen.

Kleine Verzögerung

Ihr seid ja verrückt – knapp 1500 Mails und Kommentare zu meinem Adventskalender …

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Da dauert die Auslosung zugegebenermaßen ein bisschen länger als geplant, aber in den nächsten Tagen werden die Gewinner benachrichtigt und der Lesestoff geht auf die Reise, versprochen.

Und wenn ich das zweite Mal im Kino war, schreibe ich auch mal ein bisschen was zu »Star Wars: Die letzten Jedi«, aber man kommt ja zu nix … 😉